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Research unit
SFOE
Project number
42445
Project title
Druckluftoptimierung in einer Weberei

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Publications / Results
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Final report
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CategoryText
Key words
(German)
TP0081;F-Elektrizitätstechnologien & -anwendung
Short description
(German)
Druckluftoptimierung in einer Weberei
Publications / Results
(German)
In Druckluftanlagen stecken rentable Möglichkeiten zur Einsparung von Energie. In der untersuchten Weberei wurde mit einer Lastgangmessung festgestellt, dass der Kompressor Tag und Nacht zwischen 27 und 31 kW Leistung aufnimmt. Die systematische Suche nach den entsprechenden Druckluftverbrauchern führte zu einem Raum voller Lecks, welche 75 % des Kompressorstromverbrauchs von rund 200'000 kWh/a verursachen.Im Websaal hört man bei abgeschalteten Maschinen aus zahlreichen Druckluftanschlüssen die Luft entweichen. Druch die andauernden Maschinenvibrationen sind die Steckkupplungen undicht geworden. Während der Produktionszeit ist es im Websaal so laut, dass kein Zischen zu hören ist. Bei Kontrollgängen ausserhalb der Produktionszeit hört man nichts, weil die Druckluftanlage abgestellt ist.Dieses Beispiel zeigt, dass die Optimierung von Druckluftanlagen bei den Verbrauchern beginnt. nach erfolgter Reparatur der Druckluftanschlüsse wird mit einer weiteren Lastgangmessung der Erfolg überprüft.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Gloor Engineering

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Gloor,Rolf
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Final report
(German)
Druckluftoptimierung in der SchweizIn der Schweiz verbrauchen 150?000 Druckluftanlagen im Jahr rund 750 GWh Elektrizität, was 1.5% des nationalen Stromverbrauchs ausmacht. In Industrie- und Gewerbebetrieben beanspruchen Druckluftanlagen bis zu 25% des betrieblichen Strom-ver-brauchs. Pneu-matische Prozesse haben aber einen schlechten Gesamtwirkungsgrad, was wirtschaftliche Energie-sparmöglichkeiten zwischen 5% und 50% ermöglicht. In der Schweiz könnten mit energie-effizienten Druckluftanlagen theoretisch 300 GWh, praktisch 100 GWh Strom pro Jahr (0.2% des nationalen Stromverbrauchs) ein-gespart werden. Tendenziell kann festgestellt werden, dass grössere Druckluftanlagen einen überproportionalen Stromverbrauch aufweisen aber auch grössere und wirtschaftlichere Energiesparmöglichkeiten bieten. Die etwa 10'000 grösseren Druckluftanlagen (ab 15 kW Kompressorleistung) ver-brauchen rund 80% des Druckluftstromes. Mit jährlichen Stromkosten für Druckluft von über 5000 Franken sind für die Betreiber dieser Anlagen Energiesparmassnahmen interessant. Ein Druckluftspezialist kann vor Ort entsprechende Optimierungen vornehmen. Bei den übrigen kleinen Anlagen sind Sparbemühungen weniger wirtschaftlich. Standardisierte Mass-nahmen mit Hilfe einer einfachen Checkliste könnte hier der Anwender selber durchführen.Beispiel für die Druckluftoptimierung in einer Schreinerei. Eine moderne Schreinerei für Küchenmöbel mit 20 Mitarbeiter verbraucht rund 140'000 kWh Elektrizität pro Jahr, wobei die Druck-luft-anlage 10% des Strom-ver-brauchs beanspruchte. Die Druckverbraucher bestehen aus 5 automatischen Maschinen (40%), diversen Handgeräten (40%) und Lecks (20%). Die Druck-lufterzeugung erfolgt zu 90% durch einen 5.5 kW Schraubenkompressor und zu 10% mit einem 5.5 kW Kolben-kom-pressor. Ohne die vorhandene Schaltuhr, welche die Druckluft-anla-ge ausserhalb der Arbeitszeit ausschaltet, läge der Stromverbrauch um 25'000 kWh pro Jahr höher. Durch die Optimierung am Schraubenkompressor (Betriebsart Start-Stop, Redu-zie-rung des Druckniveaus, Reduzierung der Nachlaufzeit, Wartung) konnte der Strom-ver-brauch auf 8'400 kWh/a gesenkt werden, was einer Einsparung von 40% entspricht.Beispiel für die Druckluftoptimierung in einer Weberei. Eine Baumwoll-Weberei mit 121 Web-maschinen verbrauchte mit einem neuen 30 kW Schraubenkompressor rund 180'000 kWh Elektri-zi-tät pro Jahr. Eine Lastanalyse ergab eine etwa konstante Leistungsaufnahme von Sonn-tag-abend bis Samstagmittag von 28 kW. Am arbeitsfreien Sonntag war die Druck-luft-an-lage abgeschal-tet. Versuchsweise wurde der Kompressor am Sonntag betrieben, die Leistungs-aufnahme betrug 22 kW. Im Websaal hörte man bei stillstehenden Maschinen an vielen Druckluftanschlüssen entweichende Luft, welche aus kaputtgerüttelten Armaturen ausdrang. Im üblichen Betriebsablauf wurden diese Lecks wegen den lauten Maschinengeräuschen nicht bemerkt. Die Reparatur der Druckluftanschlüsse reduziert den Stromverbrauch der Druckluftanlage um 70% und zahlt sich innert wenigen Monaten aus.12. Februar 2002, Rolf Gloor, Sufers

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Gloor Engineering

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Gloor,Rolf
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