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Forschungsstelle
ALP
Projektnummer
2.2.2
Projekttitel
Neue Kulturen für fermentierte Milch- und Fleischprodukte
Projekttitel Englisch
New cultures for fermented milk and meat products
Kurztitel
Neue Kulturen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
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Kunden/Berichterstattung
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URL-Adressen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Starter culture, cheese, flavour, lactic acid bacteria, freeze drying, dairy products, probiotics, meat products
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Da den Kulturen eine Schlüsselrolle bei der Herstellung von Käse und Sauermilchprodukten zukommt, hat deren Entwicklung und Produktion durch ALP einen hohen Stellenwert für die schweizerische Milchwirtschaft. Alle Kulturen von ALP, bestehende und neue, stammen hauptsächlich aus der in der Schweiz vorhandenen ursprünglichen Biodiversität an Gärungsorganismen. Die Natürlichkeit dieser Kulturen (grösstenteils in Knospe-Qualität) bietet ein erfolgsversprechendes Potenzial für die Differenzierung von Schweizer Käse gegenüber der ausländischen Konkurrenz.
Zum heutigen Zeitpunkt bietet ALP hauptsächlich Kulturen in flüssiger Form für die Herstellung von Hart- und Halbhartkäse an. Bereits im AP 04-07 war es ein wichtiges Ziel, das Kulturensortiment auszubauen und Kulturen für die Produktion von diversen Milchprodukten u.a. Butter, und Joghurt zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt war die Gefriertrocknung von Starterkulturen mit dem Ziel, diese als Direktstarter anbieten zu können. Beide Schwerpunkte werden im AP 08-11 weiter verfolgt.
Da KonsumentInnen und Konsumenten beim Kauf von Schweizer Käse vermehrt auf ursprüngliche und regionale Produkte achten, werden für AOC-Käse exklusive Kulturen entwickelt, die die Authentizität der Käse unterstützen.

Im Rahmen eines fremdfinanzierten Projektes werden auch Fleischstarterkulturen entwickelt. Dabei geht es hauptsächlich um die Charakterisierung von Fleischstarterkulturen und die Abklärungen der Antibiotikaresistenz.

Als wichtige Grundlage für die Planung 08-11 liegt das von der GL im Jahre 2006 genehmigte Konzept „Kulturen ALP für fermentierte Milchprodukte" vor, welches jährlich an die aktuellen Kundenbedürfnisse angepasst wird.

Projektziele
(Deutsch)
  • Entwicklung neuer Kulturen für fermentierte Milchprodukte (Starterkulturen und Sekundärstarter).
  • Exklusivkulturen (AOC, Kulturen für Herkunftsnachweis).
  • Konservierte Kulturen für fermentierte Milchprodukte (Starter und Sekundärstarter und Spezialkulturen).
  • Das Aroma von fermentierten Milchprodukten kann gezielt mit Kulturen beeinflusst werden.
  • Entwicklung von Kulturen mit potenziell ernährungsphysiologischem Nutzen.
  • Grundlagen erarbeiten für Fleisch-Kulturen. (FF-Projekt)
  • Die ALP Stammsammlung ist gepflegt und nach Bedarf ergänzt.

Wissenstransfer in Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.

Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)

Das Projekt baut auf dem Vorprojekt 3.2.2 der Leistungsauftragsperiode 2004-2007 auf.

http://www.agroscope.ch/

Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
(Deutsch)
Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Arbeiten im AP 04-07 sind in das Konzept „Kulturen ALP für fermentierte Milchprodukte" eingeflossen. Die Realisierung des Projektes wird im Rahmen eines Projektteams mit Mitarbeitenden aus den Supporten und dem Produkt gestaltet. Von zentraler Bedeutung sind dabei mikrobiologische, biochemische, biotechnologische und verfahrenstechnische Grundlagen, Sensorik sowie die instrumentelle Analytik flüchtiger und nicht-flüchtiger Komponenten.
Aus der natürlichen Vielfalt von Gärungsorganismen werden mit Hilfe mikrobiologischer, biochemischer und molekularbiologischer Methoden Stämme isoliert und charakterisiert. Modellversuche zur Herstellung von Käse und Sauermilchprodukten werden mit Stämmen durchgeführt, die den Konzentrierungs- und Konservierungsschritt gut überleben. Andere vielversprechende Stämme kommen auch als Flüssigkultur zum Einsatz.
Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)

Gewerbliche und industrielle Verarbeiter, regionale Berater, Branchenorganisationen und Handel sowie Fachhochschulen und Universitäten (HEVS, HSW, SHL, ETH).
Die praxisorientierte Vermittlung der Forschungsergebnisse geschieht über Zusammenarbeiten (Industrie), Diskussionsgruppen, Beratersitzungen, Vorträgen und Publikationen in Fachzeitschriften.

URL-Adressen
(Deutsch)