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Research unit
FOEN
Project number
WHFF 2006.14
Project title
Holz-Holz-Kontaktverbindung mit unebener Fläche

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Publications / Results
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CategoryText
Key words
(German)
Holzbau, Lasten, Festigkeit
Short description
(German)
Die Anschlüsse Pfosten-Schwelle respektive Pfosten-Träger gehören zu den häufigsten Verbindungen im Holzbau. Die Übertragung der Lasten erfolgt dabei sowohl längs als auch quer zur Faser. Ein Problem für die Anschlussoptimierung liegt dabei in der kleineren Festigkeit des Holzes quer zur Faserrichtung gegenüber der Festigkeit längs zur Faserrichtung. Das an der Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau durchgeführte Projekt untersuchte die Möglichkeit mit einer nicht-planen Kontaktfläche die Lastübertragung zu erhöhen. In dem vorliegenden Bericht werden die theoretischen Grundlagen sowie die Ergebnisse der durchgeführten Arbeiten vorgestellt. Das Potential, die einleitbare Kraft in einen Pfosten-Träger Anschluss mit einer nicht-planen Kontaktfläche zu erhöhen, wurde durch theoretische und experimentelle Untersuchungen bestätigt. Aufbauend auf den Voruntersuchungen wurden dreiecksketten-, halbkreisketten- und parabelförmige Geometrien in Grossversuchen untersucht. Diese Versuche zeigten allerdings, dass nichtplane Anschlussgeometrien bei industrieller Fertigung einen relativ grossen Anfangs-Schlupf aufweisen und die erwarteten Laststeigerungen nicht erreichen. Zwar sind die maximal einleitbaren Kräfte deutlich höher als bei planen Anschlüssen, diese Kräfte treten aber bei sehr grossen Setzungen auf und sind für die Bemessung und die Baupraxis daher nicht relevant. Unter Laborbedingungen mit höchstmöglicher Präzision hergestellte Prüfkörper weisen ein geringeres und weniger unterschiedliches Schlupfverhalten auf. Ein Einsatz nichtplaner Anschlüsse empfiehlt sich daher hauptsächlich in der Produktion von vorgefertigten Elementen. Ein zusätzliches Verkleben von dreiecksförmigen Anschlüssen mit einem Epoxydharz verringert den Schlupf und führt zu einer Laststeigerung. Bei Buchenanschlüssen sind die einleitbaren Kräfte höher; dieses extrem vorteilhafte Verhalten schlägt sich allerdings nicht im Verformungsverhalten wider, sondern ist begründet durch die wesentlich höhere Bemessungskraft eines Buchenanschlusses.
Publications / Results
(German)
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