Publications / Results
(German)
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Für den in Zukunft stark zunehmenden Bestand von Wohngebäuden (nur Mehrfamilienhäuser), die vor einer grösseren Erneuerung stehen, werden die Wünschbarkeit, die Hemmnisse und mögliche Massnahmen zur Unterstützung einer Ersatzneubaustrategie im Vergleich mit Gesamtsanierungen geprüft. Zielsetzungen:- Integrale Einschätzung der Vor- und Nachteile und der Auswirkungen einer Ersatzneubaustrategie im Vergleich mit Gesamtsanierungen bestehender Bauten. Dabei werden nur Gesamterneuerungen mit grosser Eingriffstiefe betrachtet (Vergleich Ersatzneubau?Gesamtsanierung, kein Vergleich Ersatzneubau-Teilsanierung).- Herleitung von Zielen und Kriterien für eine Ersatzneubaustrategie- Massnahmen zur Unterstützung einer ErsatzneubaustrategieNeben den energetischen und ökologischen (Stoffflüsse) Kriterien werden insbesondere die Hemmnisse/Chancen aus sozialer, städtebaulich-planerischer und wirtschaftlicher Sicht untersucht und bei der Beurteilung der Wünschbarkeit und der Machbarkeit der Ersatzneubaustrategie berücksichtigt. Massnahmen zur Förderung der gewünschten Strategie werden evaluiert und Empfehlungen zu Umsetzung in die Praxis abgegeben.Die Analyse der Erneuerungstätigkeit zeigt, dass in vielen Gebieten ein Erneuerungsstau herrscht und sowohl Ersatzneubauten wie auch Gesamtsanierungen in Gefahr laufen, nicht mehr kostendeckend vermietbar zu sein. Ersatzneubauten bieten generell einen deutlich grösseren Handlungsspielraum als Gesamtsanierungen und werden sich vor allem an guten Lagen in Zukunft vermehrt durchsetzen. Dabei kann eine zukunftsgerichtete Erneuerung realisiert und veränderten planungsrechtlichen Voraussetzungen Rechnung getragen werden. Sowohl Ersatzneubauten wie auch Gesamtsanierungen führen zum Verlust billigen Wohnraumes, anders ist die nachhaltige Siedlungserneuerung nicht möglich. Zur Förderung der Gebäudeerneuerung und der Ersatzneubauten werden primär Anpassungen am Miet- und am Steuerrecht vorgeschlagen.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Fachhochschule beider Basel econcept AG
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Ott,Walter Binz,Armin Seiler,Benno Moosmann,André
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Final report
(German)
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Ausgangslage und FragestellungenMehr als 70 % des aktuellen Wohngebäudebestandes wurden nach dem Krieg erstellt (schwergewichtig in den sechziger und siebziger Jahren). Die Erneuerung des Wohngebäudebestandes hinkt schon seit Jahren hinter der Bestandesalterung nach. Die Folge ist eine zunehmende Demodierung der Wohngebäude und Wohnungen, die vermehrt den heutigen und künftigen Ansprüchen nicht mehr genügen. Vor diesem Hintergrund erhalten Gesamterneuerungen mit grosser Eingriffstiefe wachsende Bedeutung. Instandsetzungen, Teilsanierungen oder sanftes Renovieren genügen immer öfters nicht, um die aktuellen und die sich abzeichnenden künftigen Ansprüche der Mieter zu erfüllen. Es stellt sich die Frage nach der zweckmässigen Gesamterneuerungsstrategie: Abbruch mit Ersatzneubau oder Gesamtsanierung? Die Vor- und Nachteile dieser beiden Varianten einer Gesamterneuerung werden evaluiert und bewertet, worauf mögliche Massnahmen zur Förderung einer Ersatzneubaustrategie sowie flankierende Massnahmen zur Verhinderung negativer Nebenwirkungen bei Gesamterneuerungen entwickelt werden. Die Analyse erfolgt auf der Basis der Zielsetzungen einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung, welche neben den energetischen und ökologischen Dimensionen Energieundgrauer Energieverbrauch, Stoffflüsse und Emissionen auch wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeitsdimensionen einbezieht (wie Auswirkungen auf die aktuellen Mieter, soziale Durchmischung, Quartierqualität, planerische und denkmalpflegerische Aspekte, etc.). Die Untersuchung beschränkte sich auf Mehrfamilienhäuser (MFH)mit Wohnungen, die vor einer Gesamterneuerung, d.h. vor dem Entscheid Abbrechen und neu Bauen oder Gesamtsanieren stehen.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Fachhochschule beider Basel econcept AG
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Ott,Walter Binz,Armin Seiler,Benno Kaufmann,Yvonne Moosmann,André
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