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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
34543
Projekttitel
Luftheizung mit Holzofen bei einer EFH-Sanierung

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0036;Holz
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Komination kontrollierte Wohnungslüftung Holzofen
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
In der Heizsaison 2000/2001 wurde im Einfamilienhaus Jurt in Hünenberg eine Erfolgskontrolle durchgeführt. Der effektive Holzverbrauch lag rund 70% über dem Planungswert von 3.7 Ster (Buche). Die Ursachen dazu sind ein zu tiefer Ofenwirkungsgrad (Mehrverbrauch ca. 0.3 Ster), die nicht ideale Bedienung des Ofens (ca. 0.4 Ster), nicht geplante Verteilverluste (ca. 0.8 Ster), ein tieferer Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung als geplant (ca. 0.3 Ster) und vor allem die nicht erwartete undichte Gebäudehülle (ca. 1.2 Ster). Bis zum Ende der Heizsaison wurden die Schwachstellen teilweise behoben, so dass in Zukunft der Holzverbrauch rund 50% über dem Planungswert liegen dürfte. Einige Differenzen gegenüber der Planung lassen sich nicht mit verhältnismässigem Aufwand beheben. So kann zum Beispiel die Gebäudehülle nicht wesentlich besser abgedichtet werden. Eine Folge der genannten Schwachstellen war, dass der gewünschte thermische Komfort nicht erreicht wurde. So lag die mittlere Wohnzimmertemperatur bei ca. 19_C. Aufgrund der Erfahrungen mit diesem und zwei weiteren Pilot-Objekten, sollten Speicheröfen mit Luftregistern in Zukunft nur in sehr gut gedämmten und dichten Wohnhäusern eingesetzt werden. Das heisst, dass das Gebäude fast den Passiv-Haus-Standard erreichen soll. Bei dieser Voraussetzung ist das Konzept sinnvoll und kann den Einsatz von Holzspeicheröfen als Vollheizung attraktiv machen.Das Projekt wurde im November 2001 abgeschlossen.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
HTA Hochschule Technik + Architektur Luzern

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Huber,Heinrich
Meierhans,Daniel
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Das Einfamilienhaus aus den 60er-Jahren wurde 1999 saniert und gut wärmegedämmt. Im Sommer 2000 wurde die Ölheizung demontiert und durch einenHolzofen mit Warmluftverteilung ersetzt. Im Rahmen eines vom Bundesamt für Energie (BFE) und Kanton Zug unterstützten Pilot- und Demonstrationsprojekts führte die HTA Luzern Messungen durch. Dabeiwurden die Heizenergiebilanz für den Winter 2000/2001 erstellt, der thermische Komfort beurteilt und das Betriebsverhalten der Holzheizung untersucht.Der effektive Holzverbrauch lag rund 70% über dem Planungswert von 3.7 Ster (Buche). Die Ursachen dazu sind ein zu tiefer Ofenwirkungsgrad (Mehrverbrauch ca. 0.3 Ster), die nicht ideale Bedienung des Ofens (ca. 0.4 Ster), nicht geplante Verteilverluste (ca. 0.8 Ster), ein tieferer Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung als geplant (ca. 0.3 Ster) und vor allem die nicht erwartete undichte Gebäudehülle (ca. 1.2 Ster). Bis zum Ende der Heizsaison wurden die Schwachstellen teilweise behoben, so dass in Zukunft der Holzverbrauch rund 50% über dem Planungswert liegen dürfte. Einige Differenzen gegenüber der Planung lassen sich nicht mit verhältnismässigem Aufwand beheben. So kann zum Beispiel die Gebäudehülle nicht wesentlich besser abgedichtet werden. Eine Folge der genannten Schwachstellen war, dass der gewünschte thermische Komfort nicht erreicht wurde.So lag die mittlere Wohnzimmertemperatur bei ca. 18.5_C.Im Mai 2000 wurde der Ofen im Labor der HTA Luzern untersucht. Dabei wurde die Wärmeabgabe über das Luftregister bei verschiedenen Betriebsarten gemessen. DieVersuche haben gezeigt, dass die Speichermasse des Ofens bis zu einem gewissen Grad bewirtschaftet werden kann.Meinung des Berichterstatters: Aufgrund der Erfahrungen mit diesem und zwei weiteren Pilot-Objekten, sollten Speicheröfen mit Luftregistern in Zukunft nur in sehrgut gedämmten und dichten Wohnhäusern eingesetzt werden. Das heisst, dass das Gebäude fast den Passiv-Haus-Standard erreichen soll. Bei dieser Voraussetzung istdas Konzept sinnvoll und kann den Einsatz von Holzspeicheröfen als Vollheizung attraktiv machen.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
HTA Hochschule Technik + Architektur Luzern

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Huber,Heinrich
Meierhans,Daniel
Zugehörige Dokumente