Nach unserem Kenntnisstand gibt es auf dem heutigen Markt keinen Sensor oder kein System zur direkten Überwachung des Kavitationsphänomens, das in hydraulischen Maschinen auftreten und dadurch deren Lebensdauer verkürzen kann. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer Methode zur Nachbearbeitung von Signalen von nicht-intrusiven Sensoren unter kontrollierten Bedingungen auf einem Prüfstand der HES-SO Valais-Wallis, in Hinblick auf eine Echtzeitüberwachung der Kavitation in Wasserkraftwerken. Im Kavitationstunnel wurden mit unterschiedlichen Sensoren verschiedene kavitationsbehaftete Strömungen um ein NACA Tragflügelprofil untersucht. Mehrere Nachbearbeitungsmethoden der Messdaten wurden bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Sensoren fähig sind Kavitation zu detektieren und das verwendete Hydrophon könnte sogar in der Lage sein, den Kavitationstypen zu erkennen.