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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/501429
Projekttitel
Stromspeichersystem mit Second-Life Akkumulatoren (SL-Speicher)

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Aussortierte Akkumulatoren aus den elektrischen Zustellfahrzeugen der Post wurden als Second-Life- (SL)-Akkumulatoren für die stationäre Stromspeicherung eingesetzt. So können Stromspeicher mit bester Ressourceneffizienz und Ökobilanz gebaut werden.

Da die Zellen der SL-Akkumulatoren ein noch nicht prognostizierbares Alterungsverhalten aufweisen, muss das Konzept zur Bewirtschaftung dieser Zellen in einer SL-Anwendung angepasst werden. Für die Realisierung eines Stromspeichers mit SL-Zellen wurde ein Konzept aus angepasster Batteriemanagementsystem-Technologie (BMS-Technologie) mit entsprechender Zellenverschaltung und -paketierung entwickelt und umgesetzt. So ist der sichere Einsatz von Second-Life Akkumulatoren bei Ausnützung der pro Zelle individuell vorhandenen Kapazität in einem stationären Stromspeichersystem möglich.

Im Projekt wurden 5 SL-Stromspeicher gebaut. 4 SL-Speicher wurden während eines Jahres zu Testzwecken betrieben, ein SL-Speicher wurde auf Ausstellungen präsentiert.

Die im Projekt entwickelte Zellenverschaltung mit entsprechender BMS-Technologie hat bezüglich Funktionalität und Effizienz die Erwartungen erfüllt und es ermöglicht, ein intensives Monitoring der SL-Zellen durchzuführen. Die nutzbare Kapazität des SL-Speichers war jedoch unter der Summe der Kapazitäten der einzelnen SL-Zellen. Dies unter anderem auf Grund von noch nicht optimierter Algo-rithmen zur Bewirtschaftung und ungenügend definierter Zellkapazitäten durch die BMS-Technologie.

Das Zellenmonitoring zeigt, dass die SL-Zellen der Postroller nach einer künstlichen Alterung durch Zyklierung auch nach 1000 Zyklen noch ca. 80 % der Kapazität, welche zum Einbauzeitpunkt vorhan-den war, aufweisen.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt helfen mit, bei der Industrialisierung von SL-Speicher die notwendige Überwachungs- und Leistungselektronik auf ein Minimum zu reduzieren und Wartungsintervalle zu definieren. Diese Erfahrungen erhöhen die Wirtschaftlichkeit zukünftiger SL-Speicher.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)

Aussortierte Akkumulatoren aus den elektrischen Zustellfahrzeugen der Post wurden als Second-Life(SL)-Akkumulatoren für die stationäre Stromspeicherung eingesetzt. So können Stromspeicher mit bester Ressourceneffizienz und Ökobilanz gebaut werden.
Da die Zellen der SL-Akkumulatoren ein noch nicht prognostizierbares Alterungsverhalten aufweisen, muss das Konzept zur Bewirtschaftung dieser Zellen in einer SL-Anwendung angepasst werden. Für die Realisierung eines Stromspeichers mit SL-Zellen wurde ein Konzept aus angepasster Batteriemanagementsystem-Technologie (BMS-Technologie) mit entsprechender Zellenverschaltung und paketierung entwickelt und umgesetzt. So ist der sichere Einsatz von Second-Life Akkumulatoren bei Ausnützung der pro Zelle individuell vorhandenen Kapazität in einem stationären Stromspeichersystem möglich. 
Im Projekt wurden 5 SL-Stromspeicher gebaut. 4 SL-Speicher wurden während eines Jahres zu Testzwecken betrieben, ein SL-Speicher wurde auf Ausstellungen präsentiert. 
Die im Projekt entwickelte Zellenverschaltung mit entsprechender BMS-Technologie hat bezüglich Funktionalität und Effizienz die Erwartungen erfüllt und es ermöglicht, ein intensives Monitoring der SL-Zellen durchzuführen. Die nutzbare Kapazität des SL-Speichers war jedoch unter der Summe der Kapazitäten der einzelnen SL-Zellen. Dies unter anderem auf Grund von noch nicht optimierter Algorithmen zur Bewirtschaftung und ungenügend definierter Zellkapazitäten durch die BMS-Technologie.
Das Zellenmonitoring zeigt, dass die SL-Zellen der Postroller nach einer künstlichen Alterung durch Zyklierung auch nach 1000 Zyklen noch ca. 80 % der Kapazität, welche zum Einbauzeitpunkt vorhanden war, aufweisen. 
Die Erkenntnisse aus dem Projekt helfen mit, bei der Industrialisierung von SL-Speicher die notwendige Überwachungs- und Leistungselektronik auf ein Minimum zu reduzieren und Wartungsintervalle zu definieren. Diese Erfahrungen erhöhen die  Wirtschaftlichkeit zukünftiger SL-Speicher.

Zugehörige Dokumente