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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
12.14
Projekttitel
Graslandbasierte Milchproduktion - Erhebung der aktuellen Fütterungspraxis und Ursachenanalyse für hohe bzw. geringe Leistungen aus dem Wiesenfutter

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Methoden
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Fütterungspraxis, Milchproduktion, plausibilisierte Futterrationsberechnung (PLAUFU), Wiesenfutter
Schlüsselwörter
(Englisch)
food practice, dairy production, plausible feed ration calculations, forage
Schlüsselwörter
(Französisch)
pratique alimentaire, production laitière, calculation d'alimentation plausibilitée, fourrage
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
In einem ersten Teil des vorliegenden Projekts die aktuelle Fütterungspraxis in typischen Milchproduktionsregionen der Schweiz detailliert erhoben werden. Im Rahmen der Bestandesaufnahme werden 150 ausgewählte Milchproduktionsbetriebe analysiert. Die Auswertung stützt sich dabei auf die Methodik der Plausibilisierten Futterrationsberechnung (PLAUFU) und ermöglicht eine detaillierte monatliche Berechnung der während der Laktationsphase der Milchkühe eingesetzten Futterrationen.
Im zweiten Teil des Projekts sollen die Gründe und Konsequenzen für sehr hohe bzw. sehr geringe Leistungen aus dem Wiesenfutter sowie für eine unterschiedliche Effizienz beim Einsatz von Kraftfutter für eine Anzahl von Betrieben analysiert werden. Als Hypothesen stehen die Standortvoraussetzungen, die Qualität des Wiesenfutters, die Zusammensetzung der Futterration und das genetische Milchleistungspotenzial der Milchkühe im Vordergrund.
Die Resultate und Erkenntnisse sollen anschliessend in Form von Empfehlungen und Verbesserungsvorschlägen den beteiligten Partnern und der Praxis zugänglich gemacht werden.
Zugehörige Dokumente
Methoden
(Deutsch)
Verwendung von PLAUFU-Methodik (plausibilisierte Futterrationsberechnung, entwickelt durch HAFL) zur detaillierten Bestimmung der verwendeten Futterrationen während Laktationsphase auf Basis einer monatlichen Auflösung unter Verwendung von Datenbanken (Angaben Betriebsleiter, Agate/TVD, Zuchtverbände, Milchverbände, BLW). Modellberechnung der monatlich durchschnittlich produzierten Milchmenge (ECM), die Anzahl laktierender Milchkühe nach Laktationsstadium sowie das durchschnittliche Lebendgewicht der Milchkühe. Davon ausgehend Abschätzung von monatlichem Bedarf an Trockensubstanz- (TS), Energie- (NEL) sowie Protein (APD) mittels der Regressionen vom Grünen Buch (RAP 1999). Gegenüberstellung des berechneten Bedarfs für die Fütterung der Tiere und dem Angebot an Futter (TS, NEL, APD) auf Basis der betriebseigenen und der zugeführten Futtermittel. Plausibilisierung der Daten über zwei Stufen: (1) Vergleich der theoretisch produzierten Milchmenge (Soll) mit der tatsächlich abgelieferten bzw. der direkt auf dem Betrieb verwendeten Milch (Ist) unter Berücksichtigung des Milchproduktionspotenzials der Tiere und der verfütterten Ration. (2) Vergleich der auf dem Betrieb zur Verfügung stehenden Futtermenge auf Basis von TS, NEL und APD mit dem Bedarf der Tiere. Der kombinierte Ansatz ermöglicht mehrfache Plausibilisierung und Abgleich der verwendeten Daten und Berechnungen.
Projektziele
(Deutsch)
Entwicklung von Empfehlungen und Ratschläge zur Optimierung der Fütterungspraxis hinsichtlich der Milchleistung aus dem Wiesenfutter mit dem Ziel der Kostenreduktion bzw. der Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz.