Im Rahmen der vorliegenden Vorstudie wurde das Potential für externe Informationen zur Optimierung von Niederspannungsnetzwerken untersucht. Besonderer Fokus wurde dabei auf die Verbesserung der Netzqualität durch die Reduktion der Anzahl der Schalvorgänge von schaltbaren Transformatoren gelegt. Zu diesem Zweck wurden zwei Methoden zur Erkennung und Vorhersage von Produktionseinbrüchen dezentral installierter Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) in Niederspannungsnetzen entwickelt, welche sich auf zwei externe Datenquellen stützen: 1. die regionale short-term Wettervorhersage, sowie 2. das Produktionsprofil umliegender Solarpanels.
Aufgrund einer nicht ausreichenden Datengrundlage in den PV-Installationen im Umfeld der Testregion VEiN in Rheinfelden konnten die entwickelten Methoden nur für grobe Produktionsschwankungen evaluiert werden. Diese bieten in der Praxis keine ausreichende Granularität für eine effektive Trafosteuerung. Beide Methoden können jedoch auf höhere Granularitäten extrapoliert werden. Die Ergebnisse der Evaluation sind vielversprechend.