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Forschungsstelle
BLV
Projektnummer
1.13.10
Projekttitel
Eignung von Speichelflüssigkeit zur Herdenüberwachung und Generierung von „preharvest-Daten“ in Schweinebetrieben
Projekttitel Englisch
Suitability of oral fluid for herd monitoring and generating "preharvest data" in pig farms

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Betriebsüberwachung, Speichel, Erreger- und Antikörpernachweis, Preharvest-Daten, Diagnostik, Herdenprävalenz

Schlüsselwörter
(Englisch)

Health monitoring, oral fluid, pathogen and antibody detection, “preharvest dates, diagnostic, herd level prevalence

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Schweinebetriebe werden sowohl weltweit als auch in der Schweiz immer grösser, so dass einerseits Krankheitsausbrüche zu immer grösseren ökonomischen Schäden in den Betrieben führen und andererseits auch für die Lebensmittelsicherheit ein grösseres Risiko darstellen. Da „foodborne pathogens“ meistens bei den Schweinen asymptomatisch verlaufen, sind sie mit der heutigen Fleischkontrolle im Schlachthof nicht erkennbar, so dass aus Gründen der Lebensmittelsicherheit und zur Minimierung des Zoonoserisikos Früherkennungsprogramme etabliert werden müssen, um potentielle Risiken für die Lebensmittelsicherheit und Zoonoserisiken frühzeitig vor der Schlachtung erkennen zu können (Lebensmittelketteninformationen). Deshalb ist eine laufende, risikobasierte Überwachung der lebensmittelproduzierenden Betriebe unabdingbar, was einerseits zu hohen Kosten und andererseits auch aus Gründen der Akzeptanz bei den Tierhaltern zunehmend schwieriger wird. Im Weiteren sind Probenentnahmen am lebenden Tier sehr zeitaufwändig, kostenintensiv und oft für die Tiere auch belastend und müssen in grosser Zahl vorgenommen werden, um eine gesicherte Aussage machen zu können. Da Schweine neugierig sind und häufig wühlen, ist im Rachenraum des Schweines häufig eine sog. Oro-Fäkalflora nachzuweisen. Daher soll in diesem Pilotprojekt getestet werden, inwiefern sich pathogene Erreger, oder Antikörper in Speichel, der durch Kauen an Baumwollseilen gewonnen wurde, nachweisen lassen und in wie weit die gewonnenen Resultate mit den Resultaten aus den konventionell gewonnenen Proben (Serum, Kot, Nasentupfer) übereinstimmen.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

Pig farms are growing worldwide as well as in Switzerland. Therefore outbreaks lead to ever greater economic damage in companies and represent a greater risk for food safety. Since "foodborne pathogens” are generally asymptomatic in pigs, they are unrecognizable in today's meat control strategy in the slaughterhouses. For the reasons of food safety and the reduction of zoonotic risk screening programmes must be established to identify potential risks to food safety and zoonotic risks at an early stage before they are slaughtered. Therefore, an on-going risk-based monitoring of the food-producing operations is essential, which however becomes increasingly difficult with high costs on the one hand and for reasons the acceptance by the keepers of animals on the other hand. In addition, sampling is very time consuming, expensive and stressful for the animals often also in living animals and need to be made in large numbers to make a secure statement. In the pig's mouth, an oro-faecal flora is often to be proved. In this pilot project the confirmation of pathogenic organisms or antibodies in saliva, which was won by chewing on cotton ropes, will be tested and compared with conventionally collected sampels (sera, feces, nasal swaps).

Projektziele
(Deutsch)

In einem Pilotversuch soll getestet werden, inwiefern sich die Matrix Speichel im Vergleich zu den herkömmlich gesammelten Matrices (Serum, Kot, Nasentupfer) zum Nachweis  von Erregern oder  Antikörpernachweis taugt (proof of concept).  Die Validierung der einzelnen Tests im Speichel ist abhängig vom Ziel des Monitorings und übersteigt das vorliegende Projekt bei weitem (Nachweis von Erregerfreiheit, Prävalenzschätzung, Überprüfung von Sanierungserfolgen etc.).

In einem Vorversuch wurden in einem Zuchtbetrieb mit gesichertem Nachweis von toxinbildenden Pasteurellen (momentan ohne Klinik) und 5 Mastbetrieben, die Schweine aus diesem Zuchtbetrieb zugekauft hatten, in 5 Buchten Kauseile und Nasentupfer von 20 Schweinen entnommen. Im Zuchtbetrieb konnten in einer Bucht 3 positive Schweine mittels Nasentupfer identifiziert werden, während die restlichen 17 Tupfer negativ waren.   Bei den Kauseilen waren 2 von 5 Proben positiv, wobei eine positive Probe aus der Bucht mit den positiven Nasentupfern stammte. Die 30 – 40 cm langen Kauseile wurden ca. von 10 Schweinen intensiv bekaut und pro Seil konnte 8 – 15 ml Speichel abgepresst werden.  Die Resultate der Mastbetriebe stehen noch aus, ebenso der Antikörpernachweis aus dem Speichelsaft gegen PCV2, der versuchshalber ebenfalls durchgeführt wurde.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
Zugehörige Dokumente
URL-Adressen
(Deutsch)