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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
103222
Projekttitel
Praxistest Luftdichtigkeits-Messungen bei MINERGIE-P-Bauten

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0083;F-Gebäude
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Praxistest Luftdichtigkeits-Messungen bei MINERGIE-P-Bauten
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Sowohl Minergie-P als auch das Passivhaus fordern für die Zertifizierung die Einhaltung und die zwingende Kontrolle einer hohen Luftdichtigkeit der Gebäudehülle (bei Minergie ist die luftdichte Gebäudehülle zwar eine Forderung, aber nur mit fakultativer Überprüfung). Diese Luftdichtigkeit wird mit einem Luftdichtigkeitstest (bekannt auch als Blower-door-Messung) ermittelt. Die Erfahrung zeigt, dass die heute im Neubau geforderten Werte von 0.6 1/h meistens erreicht werden können, die Anforderung von 1.5 1/h bei der Modernisierung aber öfters nicht erreicht werden kann (gerade bei Holzbauten). Die Aussagen betreffend Modernisierung basieren aber noch auf wenigen Erfahrungswerten. Weiter ist unbekannt, wie genau sich ein solcher Wert messen und auch reproduzieren lässt (z.B. Abhängigkeit von der Messinfrastruktur bzw. von der Messfirma oder von den klimatischen Aussenbedingungen), dies im Neubau und in der Modernisierung.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik und Architektur

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Notter,Gregor
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Für die Label "Minergie-P", "Minergie-A" und "Passivhaus" wird eine sehr hohe Luftdichtigkeit der Gebäudehülle gefordert. Diese ist vor der Label-Übergabe mittels eines Messresultats zwingend nachzuweisen (Blower-Door-Messung), wobei Grenzwerte einzuhalten sind. Die internationale Norm EN 13829 lässt bezüglich Luftdurchlässigkeits-Messverfahren verschiedene Varianten zu. Deshalb hat der Verein Minergie im Januar 2007 die Richtlinie "Luftdurchlässigkeitsmessungen bei MINERGIE-P® und MINERGIE®-Bauten" (RILUMI) herausgegeben. Diese hat sich für Wohnbauten bisher gut bewährt. Für die 2009 neu definierten Minergie-P-Kategorien (Nicht-Wohnbauten) eignet sich die RILUMI jedoch nur noch bedingt und es müssen z.B. für grosse Gebäude immer wieder individuelle Messverfahren definiert werden. Um die brennendsten diesbezüglichen Probleme untersuchen zu können wurde deshalb das BFE-Projekt um ein Jahr verlängert und einige Zielsetzungen wurden neu definiert. Ein Hauptthema des Projekts war der Nachweis für die Reproduzierbarkeit der Messungen von Wohnbauten. Dafür wurde ein Ringversuch mit 6 Messteams durchgeführt. Die Resultate haben gezeigt, dass die Abweichungen mit der RILUMI als Grundlage in einem akzeptablen Rahmen liegen. Weiter wurde ein Workshop mit erfahrenen Messexperten durchgeführt, bei welchem verschiedene messtechnische Themen von Nicht-Wohnbauten diskutiert wurden. Dabei wurde auch die Relevanz von verschiedenen Norm-Vorgaben diskutiert. Da keine Erfahrungswerte zur Dichtigkeit von "kritischen Bauteilen in Nicht-Wohnbauten" (Schiebetüren, Rolltore, etc.) vorliegen, wurden im Rahmen des Projekts mehrere Messungen dazu durchgeführt. Mit dem Projekt konnten punktuell verschiedene Problemstellungen zum heutigen Messverfahren erkannt und analysiert werden. Für grosse Gebäude und Nicht-Wohnbauten sind weitere Untersuchungen notwendig und es sollten neue Abnahmeverfahren definiert werden.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik (ZIG)

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Notter,Gregor
Bossard,Beda
Menti,Urs-Peter
Tanner,Christoph
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Französisch)
Pour les labels "Minergie-P", "Minergie-A" et "maison passive", une très forte étanchéité à l'air de l'enveloppe du bâtiment est exigée. Celle-ci est impérativement à justifier à l'aide d’un résultat de mesurage (mesurage Blower-Door) avant la remise du label, tout en respectant des valeurs limites. La norme internationale EN 13829 permet différentes variantes quant à la procédure de mesurage de la perméabilité à l'air. C'est pourquoi l'association Minergie a sortit la directive "mesurages de la perméabilité à l'air sur des constructions MINERGIE-P® und MINERGIE®" (RILUMI) en janvier 2007. Celle-ci a jusqu'à présent bien fait ses preuves pour des constructions d'habitation. Aux catégories Minergie-P nouvellement définies en 2009 (constructions de non-habitation), la RILUMI ne se prête que sous certaines conditions. Par exemple pour des grands bâtiments, il faut toujours définir de méthodes de mesurage individuelles. Pour pouvoir étudier les problèmes les plus urgents à ce sujet, le projet-BFE a été prolongé d’une année et quelques objectifs ont été redéfinis. Un sujet principal du projet était le justificatif pour la reproductibilité des mesurages de constructions d’habitation. Pour ce faire, un round-robin test avec 6 équipes de mesurage a été mené. Les résultats ont montré qu'avec la RILUMI comme base, les différences se situent dans un cadre acceptable. Puis, un atelier avec des experts en mesurage a été mené pour discuter différents sujets métrologiques de constructions de non-habitation et l'importance de différentes prescriptions de norme. Comme ils n'existent aucunes valeurs empiriques sur l'étanchéité "d'éléments de constructions critiques de constructions de non-habitation" (portes coulissantes, porte roulante etc.), plusieurs mesurages y ont été menés dans le cadre du projet. Avec le projet, différentes problématiques concernant la méthode de mesurage actuelle ont pu être identifiées et analysées ponctuellement. Pour des grands bâtiments et constructions de nonhabitation, d'autres analyses sont nécessaires et il faudrait définir de nouvelles méthodes de réception des travaux.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik & Architektur, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik (ZIG)

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Notter,Gregor
Bossard,Beda
Menti,Urs-Peter
Tanner,Christoph