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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
102664
Projekttitel
Erfolgskontrolle Zweifamilienhaus Rohrer in Stansstad

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0083;F-Gebäude
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
- Erfolgskontrolle Zweifamilienhaus Rohrer in Stansstad
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Im Zusammenhang mit dem P+D-Projekt „Minergie-P – Sarnierung Wohnhaus Schürmatt, 6362 Stansstad“ wird am sanierten Gebäude eine Erfolgskontrolle durchgeführt. Das Messprojekt umfasst die Erfassung der Temperaturen und Feuchten in den beiden Wohnungen und beim zentralen Komfortlüftungsgerät, der erzeugten Wärmeenergie vom Pelletofen und der Solaranlage sowie der Wärmeabgabe an die Wohnungen und des Brauchwarmwasserverbrauches während eines ganzen Jahres. Die Messgeräte und –Fühler wurden planmässig Ende September eingebaut und in Betrieb genommen. Bis zum Zeitpunkt dieses Berichtes wurden während rund einem Monat die Messdaten aufgezeichnet. Aussagekräftige Ergebnisse liegen noch keine vor. Die Messdaten werden grafisch dargestellt und sind plausibel. Im April 2009 werden die Wintermonate ausgewertet vorliegen. Ende September 2009 soll das Messprojekt abgeschlossen werden können.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik und Architektur

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Keller,Patrick
Helfenfinger,Dominique
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Ein Zweifamilienhaus (Baujahr 1962) in Stansstad wurde entsprechend dem heutigen Energiestandard saniert und modernisiert, so dass es dem Minergie-P Standard entspricht. Zur Energieerzeugung für Heizung und Warmwasser wurde eine Pelletheizung und eine thermische Solaranlage mit 9m2 Kollektorfläche realisiert. Für die Raumbelüftung wird ein Komfortlüftungsgerät mit einem hygroskopischen Rotationswärmetauscher eingesetzt. Über ein Jahr wurden der Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser, die Aussenlufttemperatur, die Raumlufttemperaturen und Raumluftfeuchten aufgezeichnet. Beim Komfortlüftungsgerät sind jeweils die Ein- und Austrittstemperaturen und -feuchten gemessen worden. Während der Messperiode wurde ein effektiver Heizwärmebedarf von 19,7 kWh/m2a gemessen und liegt ca. 4% über dem theoretischen Wert. Der gemessene Wärmebedarf für das Warmwasser beträgt 11.8 kWh/m2. Der von den Energieberatern kommunizierte Wert von 1000 kWh/a pro Person wird dabei um 18% überschritten. Der Energiebedarf für die Warmwasseraufbereitung wurde zu 62% mit dem Pelletkessel und zu 38% mit der Solaranlage gedeckt. Zur Deckung des Energiebedarfs Wärme wurde eine Pelletmenge von 3700 kg verbraucht. Das Komfortlüftungsgerät weist einen mittlerern Temperatur-Änderungsgrad von 82% und einen mittlerer Feuchtegehalts-Änderungsgrad von 76% aus. Während der Heizperiode betrug die mittleren Raumlufttemperatur 21°C. Im Sommer stiegen die Temperaturen nur in Ausnahmefällen über 27°C. Die mittlere Raumluftfeuchte lag während der Heizperiode bei ca. 45% und fiel nur an vier Stunden unterhalb die Behaglichkeitsgrenze von 30%r.F. Die Komfortgrenze des Kohlendioxid (CO2) wurde nur wenige Male überschritten. In der restlichen Zeit bewegt sich die CO2-Konzentration in einem sehr ausgeglichenen akzeptablen Bereich, in welchem keine Beeinträchtigungen des Wohlbefindens zu erwarten sind.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik und Architektur

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Keller,Patrick
Lang,Markus
Zugehörige Dokumente