Angefangen effektiv am Ende des Januars 2009 und auf einen Verpflichtungssatz von 50 % hat das Barcop-Projekt den folgenden Zustand am 31. Januar 2010 erreicht:
Teil 1 - Validierung der analytischen Methode
Die zur Analysis der empyreumatischen xyloflüchtigen Substanzen GC-MS Methode war zu einem Validierungsstudium unterworfen gewesen, das 14 Verbindungen betraf.
Die folgenden Kriterien wurden angewandt: Linearität, Detektions- und Quantifizierungsgrenzen, Wiederholungsbarkeit, Reproduzierbarkeit und Robustheit. Die experimentelle Arbeit ist jetzt beendet. Die Behandlung von analytischen Daten wird bald beendet. Jedoch erscheint es, dass die Validierungsergebnisse befriedingend sind.
Teil 2 - Ausdehnung der Datenbank
Mehrere Weinkellereien aus der Schweiz (VD, VS & TI) und aus Frankreich (Côtes du Rhône) haben zugesagt, um Partner in unserem Projekt zu sein. Die Bedingungen sind wie folgt:
a) Zu uns geschickte Weine für "Barcop Analyse" müssen üblichen kommerziellen Produkte, vorbereitet nach üblichen Weinpraxisregeln, um echte Weine zu analysieren. Klein-Skala-Vorbereitungen (sogenannt "Probe-Weine") werden nur in einigen spezifischen Fällen erlaubt (sieh Punkt c). Ein ausführliches winemaking Protokoll soll vorhanden sein.
b) Wenn das Holzmaterial (d. h. Eichenfässer und Eichenholz-Chips) durch die Weinkellerei selbst versorgt wird, müssen alle vorhandenen Details über das Holz erwähnt werden. Für Eichenfässer sind Holzursprung und Sorte, Trocknungszeit, Röstungsgrad, neues oder n-mal verwendete Fass, und auch Kontaktdauer mit Wein zu bezeichnen. Als wichtige Daten für Eichenholz-Chips gelten ihre Größe und Form, Röstungsgrad, so wie Dosis (kg/hl) und Kontaktdauer mit Wein. Gleichzeitiger Gebrauch von mehrfachen Typen von Eichenspänen soll auch erwähnt werden.
c) Wir haben auch zu diesen Weinkellereien verschiedene kommerzielle Eichenspäne geschickt, die sich in Größe, Form und Röstungsgrad unterscheiden, zusammen mit empfohlenen Dosen.
d) Sammlung von Weinproben zur analytischen Zwecken soll am Anfang des woodening-Prozesses (Kontrollweine) und vorher & nach jedem kritischen Schritt (z.B Versammlung von Weinen aus Fässern von verschiedenen Altern, Verdünnung eines holzbehandelten Weins mit seinem entsprechenden Kontrollwein, etc.) ausgeführt werden. Proben sind jetzt durch Vinifications- und Zuchtphasen gesammelt. Die Analyse der empyreumatischen Profilen dieser Proben soll nicht nur unsere Kenntnis der woodening Eigenschäfte von Fässern und ihrer verschiedenen Alternativen bereichern, aber auch zeigen, wie die aufeinanderfolgenden und verschiedenen Winemaking-Schritte das holzige Profil eines Weins beeinflussen.
e) Wenn alle Daten gesammelt werden, werden sie mittels "multivariate analysis" behandelt. Dieser letzte Schritt wird vor Januar 2011 nicht beginnen.
Teil 3 - Kennzeichnung von nicht-konventionellen Aromatisierungsmethoden
Es gibt jetzt zwei nicht-konventionelle Weisen, um einen holzige Geruch zu Weinen zuzuteilen. Die erste - ermächtigt durch einige Gesetzgebungen - verwendet flüssige Extrakte von Eichenholz-Chips von verschiedenen Röstungsgraden. Solche Konzentrate sind in unserem Laboratorium studiert worden. Kommerzielle Eichenholz-Chips wurden mit harmlosen Lösungsmitteln (z.B. Wasser und Ethanol), einzig oder in Mischungen, an verschieden Temperaturen und für verschieden Zeiten behandelt. Produktionskosten-Gründe verlangen offensichtlich eine Hocheffizienz des Extraktionsprozesses. Wir haben gefunden, dass die effizientesten Extraktionsprozesse diejenigen waren, die reichsten Extrakte in Hochsiedepunkt empyreumatischen xyloflüchtigen Verbindungen. Da solche Verbindungen, aufgrund der schwachen Extraktionskraft von üblichen Weinen, nur in Spuren in Eichenholzfaß- und Eichenholzspäne-Weinen gefunden werden, ist ihre Anwesenheit deshalb ein Zeichen für den Gebrauch von konzentrierten flüssigen Eichenholzextrakten. Diese Entdeckung wurde bestätigt durch Analysieren eines kommerziellen Eichenholzextraktes, von dem grosse Mengen weltweit zu Verkauf angeboten sind.
Die zweite nicht-konventionelle Aromatisierungsmethode ist, um eine (oder mehr) chemisch reine aromatische Verbindung in einen Wein direkt hinzufügen. Diese Praxis, unabhängig von ihrer rechtlichen Stellung, ist sehr einfach zu identifizieren, da alle anderen Holzbestandteilen normalerweise befreit durch Eichenholzfässer, Chips und flüssige Extrakte in den aromatisierte Wein abwesend sind.
Ein wissenschaftliches Paper, das sich mit den Feststellungen des Teils 3 des Barcop-Projektes befasst, wird bald für Publikation unterworfen sein.