Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führte zwischen 2001 und 2007 das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) durch. In diesem Zusammenhang unterstützte es die drei Pilotregionen Crans-Montana, Thal und Telli (Aarau) während fünf Jahren mit namhaften Beiträgen. Ein wichtiges Ziel des Aktionsprogramms war es, mittel- und langfristig wirksame Entwicklungen zu Gunsten von Umwelt und Gesundheit zu lancieren. Aus diesem Grund sollen nach Abschluss des Programms die mittel- und langfristigen Wirkungen des Programms in den Pilotregionen mittels eines Monitorings beobachtet werden. Denn heute verfügbare Untersuchungen der Wirkungen von Projekten enden fast immer mit dem Projektabschluss. Folglich ist in den seltensten Fällen bekannt, ob und mit welchen Massnahmen es gelungen ist, initiierte Aktivitäten auch langfristig in der Region zu verankern. Gerade dies ist aber ein zentrales Anliegen der meisten derartigen Projekte.
Jährlich (2008-2010) wird ein Kurzbericht erstellt. Im Jahr 2011 erfolgt in einem Gesamtbericht eine Abschlussbeurteilung. Das Monitoring wird von Interface Politikstudien in Kooperation mit Verantwortlichen der ehemaligen Pilotregionen durchgeführt und soll für Akteure, welche sich bei Bund, Kantonen und Gemeinden mit Pilotregionen befassen, von Nutzen sein für die Konzeption und die Umsetzung vergleichbarer Projekte (z.B. Nachhaltige Entwicklung, Naturparks, Regionalentwicklungsprojekte).