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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
100917
Projekttitel
Feldmonitoring von Gross-Wärmepumpen-Anlagen

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0074;F-Wärmepumpen und Kälte
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Qualitätssicherung bei Gross-WP-Anlagen d.h. über 50kWth.Betriebliche technische und finanzielle Daten weren an jährlich 10 Anlagen erhoben und ausgewertet. Ergänzt das Projekt WP-QP für die grösseren Leistungen.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Die Auswahl von geeigneten Anlagen aus den bereits installierten Gross-Wärmepumpen ist nicht ganz einfach. Es ist nicht immer leicht an die Informationen und die Daten für eine geeignete Analyse, die entsprechende Interpretationen zulässt, heranzukommen. Die Gründe wurden im letzten Jahresbericht 2007 bereits erwähnt. Zusätzlich erschwerend war die immense Arbeitsüberlastung der aktiv am Markt operierenden Fachleute, die wir als Informanten und für die Weitergabe der Energie- und Betriebsdaten konsultieren müssen. Es ist uns jedoch gelungen alle 20 Anlagen zu bestimmen (Liste ist im Anhang) und ein bestmögliches Analgenspektrum zusammen zu stellen. Es fehlen uns aber immer noch bedeutende Unterlagen und Informationen zu mehreren Anlagen, die wir erst gegen Ende der Heizsaison im Frühling 2009 erhalten. Wir waren deshalb gezwungen für dieses Projekt eine Fristerstreckung bis Sommer 2009 einzugeben. Die Anlagenbesuche, die oft mit dem Betreiber und Verantwortlichen der Bauherrschaft stattgefunden haben, konnten interessante Gespräche über die Bedürfnisse und Probleme mit solchen Anlagen geführt werden. Es wurde uns dabei klar, dass die mit dieser Projektarbeit anvisierten Ziele richtig sind. Es entspricht einem echten Bedürfnis, über das Thema Gross-Wärmepumpen wesentlich mehr Informationen zuhanden der Planer und Anlagenersteller (Architekten und Bauherren) sowie auch für die Betreiber zugänglich zu machen.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hubacher Engineering

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Hubacher,Peter
Ehrbar,Max
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
The choice of suitable installations from the number of operational large heat pumps available was not easy. It is not always simple to obtain the information and data for a suitable analysis. The reasons for this have already been presented in the 2007 annual report. In addition the experts who needed to be consulted to obtain the relevant information had often very little spare capacity free for us. We were however able to investigate 20 installations (listed in Appendix) which also well represented the total population. However important documents for many installations will not be available to us until the end of the heating period in spring 2009. For this reason we were forced to request a Project extension to summer 2009. Our visits to the installation were often also in the presence of their operators and overseers, during which interesting discussions were entered into about the needs and problems in these installations. It became clear to us that the project aims are correct. There is a real requirement for more information to be made available to the planners, installers (Architects and site managers) as well as the operators.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hubacher Engineering

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Hubacher,Peter
Ehrbar,Max
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Mit den grossen Wärmepumpen wird trotz der eher kleineren Stückzahlen ein bedeutendes energetisches Potential abgedeckt. Somit ist es auch von öffentlichem Interesse, dass deren Effizienz möglichst hoch ist. Die bisherigen Erfahrungen lehren, dass die Jahresarbeitszahlen (JAZ) von Grosswärmepumpen meist deutlich unter den Werten von Kleinwärmepumpen liegen. Dies hat das Bundesamt für Energie (BFE) veranlasst, bei ausgeführten Grosswärmepumpen nach den Gründen für dieses Phänomen zu suchen. Das Projekt wurde in zwei Phasen abgewickelt. In der ersten Phase wurden 10 Anlagen analysiert. Um die Erkenntnisse statistisch noch besser abzusichern, wurde eine zweite Phase mit zusätzlichen Anlagen gestartet. Die Ergebnisse der ersten Phase wurden im Wesentlichen bestätigt. Neu ist die Erkenntnis, dass die Trennlinie zu „Kleinwärmepumpen“ nicht entlang der Wärmeleistung verläuft, sondern entlang der Anzahl der angeschlossenen Objekte. Es muss unterschieden werden zwischen Wärmepumpenanlagen für ein Objekt und Wärmepumpenanlagen für mehrere Objekte. Sobald mehrere Objekte im Spiel sind, treten gegenüber Ein-Objekt-Anlagen vier grundlegende Unterschiede auf, die auf die Jahresarbeitszahl einen grossen Einfluss haben und die (mit Ausnahme von Punkt 4) nur bei Mehr-Objekt-Anlagen auftreten: • Die Wärmepumpen werden über ein Nahwärmenetz mit Wärme versorgt. Das Nahwärmenetz hat Wärmeverluste und beansprucht Pumpenenergie • Wenn die Objekte mit dezentralen Wärmepumpen beheizt werden, jedoch über eine gemeinsame Wärmequelle verfügen (Grundwasser, Oberflächenwasser, Abwasser) entstehen JAZMinderungen (Verluste) durch die zugeführte Pumpenenergie. • Wenn die Warmwasserversorgung ebenfalls zentral erfolgt, entstehen vor allem im Sommerbetrieb beträchtliche Auskühlverluste im Nahwärmenetz. • Bei grösseren Wärmeleistungen sind die Wärmepumpen im Normalfall mehrstufig. Dies kann auch bei leistungsmässig grossen Ein-Objekt-Anlagen der Fall sein. Ohne Anpassung der Nebenantriebe an die Leistungsstufe der Wärmepumpe sinkt die Arbeitszahl im Teillastbetrieb deutlich. Der Vergleich von Ein- und Mehrobjektanlagen zeigt im Mittel einen JAZ-Unterschied von 1.35 (Einobjekt- Anlagen JAZ=3.87, Mehrobjektanlagen JAZ=2.52). Allerdings muss einschränkend darauf hingewiesen werden, dass die Heizgesetze der Einobjektanlagen im Mittel tiefer liegen als bei den Mehrobjektanlagen. Die generelle Aussage wird dadurch jedoch nicht in Frage gestellt. Auch bei den Warmwassersystemen ist die zentrale Wärmeerzeugung vor allem im Sommer energetisch sehr ungünstig, da die Wärme für das periodische Erwärmen des Nahwärmenetzes verloren ist. Eine weitere Zielsetzung der Phase 2 bestand darin, wirtschaftliche Referenzdaten zu gewinnen, um beispielsweise Offerten beurteilen zu können. Leider reichten die zur Verfügung gestellten Unterlagen nur gerade bei 5 Anlagen zur Gewinnung entsprechender Daten.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hubacher Engineering

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Hubacher,Peter
Bernal,Carlos
Ehrbar,Max
Zugehörige Dokumente