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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
47078
Projekttitel
Optimierung der elektrischen Antriebe einer KVA

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0081;F-Elektrizitätstechnologien & -anwendung
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Anhand des Fallbeispiels KVA-Turgi soll das Sparpotential in KVA's untersucht werden. Die spätere Breitenwirkung soll über die Sektion OG erfolgen.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Anhand des Fallbeispieles "KVA Turgi" wird das Sparpotential in Kehrichtverwertungsanlagen untersucht. Die Zielsetzung des Forschungsprojektes umfass die Analyse der Gegebenheiten in der KVA Turgi und die Erarbeitung von Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauches. Im Weiteren sind die Voraussetzungen zu schaffen, damit die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse anhand des Fallbeispieles auf andere Kehrichtverwertungsanlagen übertragen werden können. Mit dem Forschungsprojekt sind die folgenden Resultate zu erzielen: Detaillierte Beschreibungen der energierelevanten Prozesse; Auflisten von möglichen Massnahmen, die unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der praktischen Umsetzbarkeit zur Senkung des Energieverbrauchs führen; Allgemeine Aussagen zum Sparpotential in Kehrichtverwertungsanlagen.Die Energieproduktion des Jahres 2001 betrug 35 GWh thermische Energie, die in das Fernwärmenetz und 85 GWh elektrische Energie, die in das elektrische Netz eingespeist wurden. Innerhalb der Anlage durchlaufen die Abfallprodukte verschiedene Arbeitsprozesse. Aufgrund der zu verarbeitenden Abfallmenge weist die Anlage einen erheblichen elektrischen Eigenverbrauch von ca. 17 GWh auf.Energierelevante Verbraucher sind vor allem elektrische antriebe, die den Transport des Abfallgutes innerhalb der Anlage sicherstellen. Die Antriebe sind über die folgenden Teilanlagen der KVA verteilt: Müllzerkleinerung, Ofenbeschichtung, Verbrennung, Dampferzeugung, Kühlung, Rauchgasrezyklierung, Rauchgaswaschanlage Rauchgasbeförderung und Abwasserreinigung.Aufgrund von Erfahrungswerten ist davon auszugehen, dass durch reine Betriebsoptimierungsmassnahmen eine Energieeinsparung von ca. 10% erreicht werden kann. Dies entspricht bei der KVA Turgi einer Einsparung an elektrischer Energie von 1.7 GWh.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Schnyder Ingenieure AG

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Schnyder,Gilbert
Hänny,Daniel
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
In thermischen Kehrichtverwertungsanlagen wird neben der Erzeugung von Wärme und Elektrizität eine erhebliche Menge elektrischer Energie für den Eigenverbrauch benötigt. Ein Grossteil des Eigenverbrauchs entfällt dabei auf den Antrieb elektrischer Maschinen. Die Ziele des Forschungsprojektes umfassen eine Grobabschätzung des elektrischen Energiesparpotenzials in der Kehrichtverwertungsanlage KVA Turgi, die Herleitung eines Massnahmenkatalogs zur Senkung des Energieverbrauchs, die Beurteilung der Umsetzungsmöglichkeiten, sowie allgemeine Aussagen zum Sparpotenzial in schweizerischen Kehrichtverwertungsanlagen. Anhand des Fallbeispieles KVA Turgi ist das Potenzial zur Steigerung der Effizienz im Bereich des Elektrizitätsverbrauchs untersucht worden. Alle bezüglich des elektrischen Eigenverbrauchs relevanten Prozesse und Verfahrenstechniken wurden zur Herleitung von Optimierungsmassnahmen vor Ort analysiert. Für die vertiefte Analyse einzelner Prozesse wurden Messreihen durchgeführt. Die beschriebenen Massnahmen sind unter Berücksichtigung der Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit bewertet und klassifiziert.Mittels eines einfachen Hochrechnungsmodells ist das Potenzial zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz aller schweizerischen Kehrichtverwertungsanlagen abgeschätzt worden.In Abhängigkeit von der Umsetzung der einzelnen Massnahmen kann bei der KVA Turgi elektrische Energie von jährlich minimal 1.7 GWh bis maximal 2.2 GWh eingespart werden. Dies entspricht bei einem Eigenverbrauch der KVA Turgi von 17 GWh einer jährlichen Einsparung von minimal 10 % bis maximal 13 %. Durch die bereits realisierte Umsetzung einzelner Massnahmen aus dem gesamten Massnahmenkatalog können jährlich 4% elektrische Energie eingespart werden.Die Hochrechnung einer möglichen Effizienzsteigerung in allen thermischen Kehrichtverwertungsanlagen der Schweiz ergibt ein Einsparpotenzial von jährlich ca. 38 GWh, was einem Verbrauch von rund 10'000 Haushaltungen entspricht.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Schnyder Ingenieure AG

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Schnyder,Gilbert
Hänny,Daniel
Zugehörige Dokumente