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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
44155
Projekttitel
Vergärung von Pulpa aus der Kaffeeproduktion

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0071;F-Biomasse
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Vergärung von Pulpa aus der Kaffeeproduktion
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Bei der Kaffeeverarbeitung und ?produktion fällt als organischer Abfall das Fruchtfleisch (Pulpa) an. Bis jetzt wurden kaum Machbarkeitsstudien zur Vergärbarkeit und zum Biogaspotential von Kaffee-Pulpa durchgeführt. Aus diesem Grund wurden in den Labors der HSW mit gezielten anaeroben Abbauversuchen das Biogaspotential ermittelt. Des Weiteren wurde die anaerobe Abbaubarkeit, verbunden mit einer möglichen Hemmung durch Nährstofflimitationen (N-/P-) und/oder durch Inhaltsstoffe, bestimmt.Der biogene Abfall weist einen Trockenrückstand von 16.2% auf. Für den organischen Trockenrückstand konnte ein Wert von 92.7% analysiert werden. Die im Labor durchgeführten Experimente mit Pulpa bei 37 oC zeigten, dass die organischen Inhaltsstoffe gut abbaubar sind, da bei entsprechenden Verdünnungen, über einen Zeitraum von 50 Tagen, Abbaugrade von 70% erreicht wurden. Für einen weitgehenden Abbau der organischen Substanz sind lange Verweilzeiten von über 30Tagen notwendig. Die Gaserträge in den Laborversuchen sind mit 0.45 ? 0.70 NL Biogas kg-1 oTRabgebaut im Vergleich mit in der Literatur gefundenen Werten hoch. Es konnte eine Substratinhibition festgestellt werden.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
HSW Hochschule Wädenswil

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Baier,Urs
Hofmann,Markus
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Bei der Ernte von Kaffeekirschen und der Produktion von getrockneten Kaffeebohnen fallen am Produktionsstandort pro Tonne Kaffeebohnen ca. 2 Tonnen feuchte Kaffeeschalen (Pulpa, Broza) an. Dieses Material stellt eine wertvolle Energiequelle dar und kann anaerob zu Biogas vergoren werden.In der vorliegenden Arbeit wurde gezeigt, dass Pulpa als Monocharge anaerob umgesetzt werden kann. Es sind keine Nährstofflimitationen und höchstens moderate Substrathemmungen in konzentrierter Pulpa vorhanden. Das Biogaspotential liegt bei 0.38 m3 Biogas / kg organischer Substanz. Die Abbaubarkeit der organischen Substanz liegt bei über 70%.Im semikontinuierlichen Betrieb wurde bei einer hydraulischen Aufenthaltszeit von 16 Tagen ein weitgehender Abbau von organischem Material und eine entsprechende Produktion von Biogas gezeigt. Eine Vergärung der Pulpa ist sowohl in voll durchmischten Rührkesselreaktoren als auch in längs durchströmten Pfropfenstromreaktoren möglich.Aufgrund des Anteils leicht abbaubarer Substratanteile in der Kaffee Pulpa findet in frischem Material ein schnelles mikrobiologisches Wachstum statt. Dies führt bei der Lagerung unter Luftzufuhr zu einem aeroben Abbau mit entsprechendem Energieverlust. Zusätzlich bilden sich anaerobe Zonen mit entsprechender Methanemission. Es wird daher vorgeschlagen, frische Pulpa bis zu ihrer anaeroben Vergärung in einer sauerstofffreien, milchsauren Phase (Silage) zu lagern

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Wädenswil

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Baier,Urs
Hofmann,Markus
Zugehörige Dokumente