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Research unit
SFOE
Project number
43407
Project title
Erfolgskontrolle Grundwasser-Wärmepumpe Sisseln

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Final report
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
TP0035;Geothermie
Short description
(German)
Erfolgskontrolle Grundwasser-Wärmepumpe Sisseln
Final report
(German)
Für die Beheizung und Warmwasseraufbereitung des Feuerwehrmagazins sowie der über letzterem liegenden Wohnungen wurde die bestehende Ölheizung im Sommer 2002 zu 100 % durch eine Grundwasser-Wärmepumpenanlage substituiert. Brauchwasser wird mittels eines zusätzlichen elektrischen Heizstabes auf das erforderliche Temperaturniveau gebracht. Die ersten Messdaten konnten Anfang Juni 2002 erfasst werden.Die Grundwasser-Wärmepumpenanlage im Feuerwehrgebäude in Sisseln befindet sich in einem 10 m mächtigen Grundwasserkörper wobei der Wasserspiegel bis rund 2 m UKT reicht. Ohne automatische Einschaltkontrolle der Förderpumpe würde das Grundwasser zeitweise sogar über die Bodenplatte des Gebäudes steigen. Das Grundwasser wird aus einem Schacht in den Heizraum im 2. Stock des Gebäudes befördert, wo es ohne Zwischenkreislauf über einen automatischen rückspülbaren Filter direkt der Wärmepumpe zugeführt wird. Mit der Anlage konnte eine JAZ der Wärmepumpe von 4 erreicht werden (bei einer Temperaturabsenkung von 3 bis 4 K). Eventuell kann diese Anlage durch eine zusätzlich geringfügig erhöhte Wärmeentnahme aus dem Grundwasser nochmals leicht verbessert werden.Im Vergleich zu einer Grundwasser-Wärmepumpenanlage in Bremgarten (separater BFE-Bericht 43'159 / 83'088) schneidet diejenige von Sisseln leicht besser ab, da bei der Anlage in Bremgarten aufgrund der geringen und stark schwankenden Grundwassermächtigkeiten ein Zwischenkreislauf notwendig wurde. Die jährlichen Betriebskosten liegen in Sisseln um Fr. 110. -- unter denjenigen von Bremgarten.Bei beiden Anlagen korrelieren die Grundwassertemperaturen nur geringfügig mit den Aussentemperaturen bzw. mit den Temperaturen der nahe gelegenen Vorfluter (Reuss und Rhein in Sisseln). In Sisseln kann dies damit erklärt werden, dass sich diese Anlage im Zuströmbereich des Grundwassers in Richtung Rhein befindet, d.h. nicht im Bereich von Rheinwasser-Exfiltrationen liegt. Die Anlage in Bremgarten hingegen bezieht eindeutig Exfiltrationswasser aus der Reuss. Da der Flurabstand des Grundwasserspiegels mit 3 bis 3.5 m relativ gering ist ("neutrale Zone") und nur ein geringmächtiges Grundwasserreservoir von rund 1.5 m zur Verfügung steht, kommt hier einzig die Beilage 1 ersichtliche, auf geringstem Raum konzentrierte, intensive Grundwasserwärmenutzung als Erklärung in Frage.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Gemeindeverwaltung Sisseln

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Eberhard,Mark
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