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Unité de recherche
DDC
Numéro de projet
7F-04354.08
Titre du projet
ETHZ/Dpt für Forstwissenschaften: Backstopping und Auslagerungsmandat "Schnittstelle Mensch-Wald"

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Backstopping
NRU
DEZA
ETHZ
Forschung
Wald
Baum
Description succincte
(Allemand)
Die DEZA unterstützt die Waldgruppe für Entwicklung an der Professur für Waldbau im Departement für Forstwissenschaften der ETHZ für Aktivitäten in vorwiegend zwei Themenbereichen:
- Unterstützung von Entwicklungsprojekten in waldrelevanten Forschungsfragen
- Aus-/Weiterbildung von Forstingenieuren in Fragen zur internationalen Waldpolitik und - bewirtschaftung
Mit dieser Phase wird das Mandat neu als Backstopping- und Auslagerungsmandat organisiert. Allgemeines Ziel ist die Unterstützung der Sektion NRU in ihrer Aufgabe eine nachhaltige, multifunktionale Nutzung von Wald- und Baumressourcen zu fördern. Im Backstopping-Teil sind Beratungsdienstleistungen für die NRU sowie die Mitarbeit in nationalen und internationalen Arbeitsgruppen vorgesehen, der Auslagerungsteil umfasst diverse Aktivitäten für eine verbesserte Ausbildung der Forst- und Umweltstudenten.
Objectifs du projet
(Allemand)

Unterstützung der Fachsektion NRU der DEZA in ihrer Aufgabe, im Rahmen der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit eine nachhaltige, multifunktionale Nutzung von Wald und Bäumen zu fördern. Dies erfolgt zum einen durch Aufarbeiten wissenschaftlicher Forschungsergebnisse um damit eine qualitative Verbesserung der Entwicklungsprogramme erreichen zu können, zum anderen durch Mitwirken bei der Ausbildung künftiger Forstingenieure in entwicklungspolitisch relevanten Bereichen.

 

 

Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

1. Zusammenfassung

 

Die nachhaltige, multifunktionale Nutzung von Bäumen und Wäldern, Biodiversitätserhaltung, die Analyse von Landnutzungsystemen, Agroforstwirtschaft sowie partizipative Ansätze für die Waldbewirtschaftung sind nur einige der Lehrinhalte, welche die Gruppe für Wald und Entwicklung an der ETH seit 1986 vermittelt. – Die Entwicklung eines nachhaltigen Waldmanagements im Kontext von Bevölkerungswachstum, Brennholzkrise und landwirtschaftlicher Expansion sind die Brennpunkte Forschung der Gruppe für Wald und Entwicklung an der ETH, durch die sie zusammen mit Partnern in Madagaskar und Kirgisien kontinuierlich Themen- und Fachwissen aufbaut und aktualisiert. Die Forschung der Gruppe ist zu einem hohen Anteil durch Drittmittel finanziert.

 

Wälder und Bäume sind von zentraler Bedeutung für die menschliche Wohlfahrt: Holz ist die Hauptenergiequelle vieler Menschen in Ländern mit tiefem Bruttosozialprodukt. Es ist  wesentlich für die Zubereitung bekömmlicher Nahrung und Gewährleistung einer minimalen Hygiene. Als Baustoff und Konstruktionsstoff ist Holz für die Mehrheit der Stadt- und Landbewohner nicht wegzudenken; Nichtholzprodukte wie Wildfleisch, Früchte, Wildgemüse, Wurzeln und Pilze ergänzen eine häufig sehr einseitige Nahrung (Eiweisse, Ballaststoffe und Vitamine) und sind für Millionen die einzigen erschwinglichen Behandlungsmittel und Medikamente im Krankheitsfall. Fällt die Wasser-, Boden-, Klima-, Biodiversitätsschutzfunktion des Walde aus, bleibt armen Landleuten oft nur die Flucht aus einer feindlich gewordenen Umwelt.

 

Die Sektion NRU beabsichtigt, die Ausbildungskomponente „Wald in der EZA“ im Departement D-UWIS durch die Gruppe zu erhalten und an neue Bedürfnisse der internationalen Zusammenarbeit im Waldsektor anzupassen. Deren vorwiegend technisch- wissenschaftlich orientierte Beratungsfunktion bezüglich Wald und Landschafts-Management im Bereich Fach- und Themenwissen zu bewahren und auszubauen. Die operationellen Einheiten sowie weitere externe Partner der DEZA, die  Waldprojekte umsetzen, in Forschung oder Poltikberatung tätig sind, sollen durch dieses Mandat direkt auf bewährtes und neues Wissen, auf eine umfassende und aktualisierte Dokumentation zurückgreifen können und mit der Gruppe und diversen ETH-Kontaktpersonen Rücksprache nehmen können. Das Mandat umfasst die folgenden zwei Arbeitslinien:

A)     Auslagerung (Organisation und Koordination von Umwelt-und Waldpraktika in der EZA, Ausbildung und Anpassung der Lehrinhalte „Wald und EZA“, Betreuung von Studierenden)

B)     Backstopping (Beratungstätigkeit, Forschung, Mitarbeit in Arbeitsgruppen, Networking, Koordination der Gruppe mit anderen EZA-Institutionen an der ETH und mit anderen CH-Ausbildungstätten für Waldberufe)

Ein Steuerungskomitee bestehend aus dem Mandatsleiter (Leiter der Gruppe für Wald und Entwicklung), seiner/m Assistenten/In und dem fürs Mandat verantwortlichen Programmbeauftragten, trifft sich halbjährlich, um den Fortschritt des Mandates zu bewerten und das nächste halbe Jahr zu planen. Grundlagen fürs Monitoring sind ein jährlicher Arbeitsbericht und eine Jahresplanung. Der Finanzrahmen für die zweite Phase beträgt 345’000 Franken.