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Research unit
FOEN
Project number
2003.C.10
Project title
Auswirkungen der Klimaerwärmung, Bereich Gesundheit

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Klimaänderung
Klimawandel
Klimakonvention
Gesundheit
gesundheitliche Auswirkungen
Short description
(German)
Im Rahmen der Klimakonvention ist die Schweiz verpflichtet, Auswirkungen und Anpassungsbedarf aufgrund des Klimawandels zu untersuchen und ggf. geeignete Schutz- und Vorsorgemassnahmen zu treffen.

Der extrem warme und trockene Sommer 2003 war gekennzeichnet durch meteorologische Verhältnisse, wie sie aufgrund des heutigen Kenntnisstandes in 50 bis 100 Jahren relativ häufig und möglicherweise in noch ausgeprägterer Form auftreten dürften. Er eignet sich daher hervorragend zur Analyse der Verletzlichkeit der Schweiz gegenüber Hitze- und Trockenperioden.

Ziel dieses Auftrags ist es, den Bereich Gesundheit vertieft zu analysieren und die notwendigen Grundlagen zur Beurteilung der potenziellen Betroffenheit bzw. Gefährdung der Schweiz zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen in die Prüfung und Umsetzung allfälliger Massnahmen sowie in die Sensibilisierung der potenziell betroffenen Kreise und der Öffentlichkeit einfliessen.
Project aims
(German)
Gegenstand des vorliegenden Vertrags ist die Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen der extremen Temperaturverhältnisse des Sommers 2003 in der Schweiz. Dabei sollen sowohl die direkten Auswirkungen einer Hitzeperiode auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsrisiken sowie Sterblichkeit als auch die indirekten Folgen durch Veränderungen im Auftreten von Krankheitserregern untersucht werden. Auswirkungen und mögliche Schutz- und Vorsorgemassnahmen sind im Lichte von Klimaszenarien für die Schweiz für den Zeitraum 2050-2100 zu thematisieren.

Die Beauftragte bearbeitet in enger Absprache mit dem Auftraggeber die folgenden vier Schwerpunkte:
1) Allgemeinverständliche Zusammenfassung des Kenntnisstands zu bisher beobachteten und potenziellen zukünftigen gesundheitlichen Auswirkungen von Klimaänderungen im mitteleuropäischen Raum (Literaturanalyse);
2) Aufarbeitung der statistischen Zusammenhänge zwischen dem Hitzesommer 2003 und der Sterblichkeit sowie dem Auftreten von Krankheiten in der Schweiz; Interpretation der Ergebnisse im Lichte der verfügbaren Unterlagen zu den Nachbarländern (sekundärstatistische Auswertungen);
3) Identifikation von wichtigen Parametern zur Beurteilung der potenziellen Auswirkungen einer weiter gehenden Erwärmung mit entsprechend gehäuftem Auftreten von Hitzewellen und veränderten Lebens- und Ausbreitungsbedingungen für Krankheitserreger; Beschreibung und Bewertung der möglichen gesundheitlichen Folgen anhand der besten heute verfügbaren Szenarien zur Klimaentwicklung in der Schweiz für die nächsten 100 Jahre;
4) Formulierung von Empfehlungen für Schutz- und Vorsorgemassnahmen inkl. allfälliger Handlungsbedarf im Bereich Datengrundlagen und Überwachung relevanter Parameter; Identifikation von relevanten Fragestellungen, die ausserhalb des medizinischen Kompetenzbereichs bearbeitet werden sollten.

Über die Verwendung der Ergebnisse im Rahmen von Informations- und Sensibilisierungaktivitäten wird nach dem Vorliegen der Ergebnisse entschieden.