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Forschungsstelle
BWO
Projektnummer
F-8672
Projekttitel
Koordinierte Entwicklungsplanung Stadtteil Weidteile Biel-Nidau

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Methoden
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Projektziele
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Zielerreichung
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Abstract
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Quartierentwicklung,, Quartierplanung, Partizipation
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Im Wohnquartier Weidteile wird inbesondere wegen der A5-Umfahrung Biel in den nächsten Jahren ein Umbauprozess stattfinden, der mit einer Verbesserung der Wohnqualität einher gehen soll. Das Quartier wird vom Verkehr entlastet, die sanierungsbedürftigen Wohnbauten sollen erneuert werden, und ein neuer öffentlicher Stadtraum soll entstehen. Diese Quartierentwicklung soll durch einen koordinierten Prozess eingeleitet werden , an dem alle Beteiligten (öffentliche Hand, Bewohnerschaft, Immobilieneigentümer etc.) mitwirken.
Methoden
(Deutsch)
Unter anderem sollen mit den Eigentümern von Mietwohnungen Interviews geführt werden, um deren Erneuerungsstrategien zu erfassen.
Projektziele
(Deutsch)
Der angestrebte koordinierte Stadtentwicklungsprozess hat für die Schweiz Pilotcharakter. Im Rahmen des Projekts ist dieser Prozess zu begleiten und zu evaluieren. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Lehren, die für ähnliche Vorhaben gezogen werden können.
Zielerreichung
(Deutsch)
Einige zu Beginn der Begleitplanung aufgestellten Forschungsfragen konnten nicht oder noch nicht beantwortet werden, da der Planungsprozess beim Abschluss der Arbeit noch nicht genügend weit fortgeschritten war.
Abstract
(Deutsch)
Die im Jahre 2001 eingeleitete koordinierte Entwicklungsplanung im Stadtteil Weidteile hatte zum Ziel, Programme, Planungen, Projekte und Bauabläufe aufeinander abzustimmen und dabei die Interessen aller Beteiligten mit einzubeziehen. Die begleitende Planungs- und Forschungsarbeit bezweckte, aus dem Fallbeispiel Weidteile Erkenntnisse für die Bundespolitik im Bereich der Wohnraumförderungs- und Raumordungspolitik zu gewinnen. Dieses Abstract bezieht sich auf die Schlussfolgerungen für die Wohnraumförderung:
Gemäss Schlussbericht erweist sich die Haltung der Eigentümer von Mietwohnungen im betreffenden Stadtteil nicht als einheitlich. Während die privaten Eigentümer ihr Investitionsverhalten eher an kurzfristigen Zielen orientieren, steht bei den Genossenschaften die längerfristige Substanz- und Werterhaltung im Vordergrund. Die Fördertätigkeit des Bundes ist für die unterschiedlichen Haltungen nicht ausschlaggebend.
Für alle Eigentümer ist die Qualität der Aussenräume und der Quartierausstattung mit Infrastrukturen von sehr grosser Bedeutung. Sie sind allerdings nicht bereit sich selber für Verbesserungen zu engagieren, die diesbezügliche Verantwortung wird der öffentlichen Hand überlassen. Die Studie zeigt ebenfalls auf, dass die Anforderungen an einen zeitgemässen Wohnungsstandard und an ein intaktes und attraktives Wohnumfeld sehr diffus sind. Vor allem kommt auch zum Ausdruck, dass die Stimme der Mieterschaft bei der Ausrichtung der Investitionsstrategie wenig Gewicht hat.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Eine Publikation ist nicht vorgesehen. Der Schlussbericht kann beim Bundesamt für Wohnungswesen eingesehen werden.