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Forschungsstelle
EU FRP
Projektnummer
99.0200
Projekttitel
ECRHS II: European Community Respiratory Health Survey II
Projekttitel Englisch
ECRHS II: European Community Respiratory Health Survey II

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Alternative Projektnummern
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Forschungsprogramme
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Kurzbeschreibung
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Weitere Hinweise und Angaben
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Partner und Internationale Organisationen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Air pollution; PM2.5; environmental health;
Alternative Projektnummern
(Englisch)
EU project number: QLK4CT199901237
Forschungsprogramme
(Englisch)
EU-programme: 5. Frame Research Programme - 1.1.4 Environment and health
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Siehe Abstract
Weitere Hinweise und Angaben
(Englisch)
Full name of research-institution/enterprise:
Universität Basel
Institut für Sozial- und Präventivmedizin
Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
Coordinator: King's College London (UK)
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen des 5. EU-Forschungsprogramms werden in insgesamt 25 Europäischen Zentren der ehemaligen Querschnittstudie ECRHS I (1991) seit Anfang 2000 dieselbe Studienbevölkerung erneut untersucht. Hauptziel des Europäischen Projektes ist die Erforschung der Einflussfaktoren auf das Neuauftreten, den Verlauf sowie die Prognose von respiratorischen Erkrankungen, insbesondere von Asthma. In der Air Pollution Unit, bei der das ISPM Basel die Gesamtverantwortung trägt, werden neu auch die Umwelteinflüsse, insbesondere die der lokalen Luftverschmutzung, auf die respiratorische Gesundheit untersucht. Die Basler Bevölkerung (Stichprobe der 20-45 jährigen im Jahre 1990) beteiligt sich als einzige Schweizer Stadt an der Gesundheitsuntersuchung.
Als erster Schritt wurden in Zusammenarbeit mit dem WHO-Büro Europa in Bilthoven die verfügbaren Luftverschmutzungsdaten der letzten 10 Jahre aufgearbeitet. Der Endbericht, der die Luftqualitätsdaten (SO2, CO, NO2, NO, TSP Black Smoke, PM10 und Ozon) aus 128 Stationen aus 37 Städten (17 Länder) beinhaltet, ist
unter http://www.ecrhs.org verfügbar.
Im zweiten Teil haben 21 Studien-Zentren aus zehn Ländern (E, I, F, CH, B, GB, S, IS, EE) an 84 Tagen, verteilt über eine 12-Monats-Periode, Feinstaubmessungen (PM2.5) durchgeführt. PM2.5 steht heute im Zentrum der Diskussion über die gesundheitliche Relevanz der Luftverschmutzung, wird aber in Europa bisher nicht routinemässig gemessen. Es ist somit das erste Mal, dass in so vielen Europäischen Zentren gleichzeitig unter Verwendung einer einheitlichen Messmethode ein PM2.5 - Jahresmittelwert abgeschätzt werden kann. Erste Daten zeigen, dass die Jahresmittelwerte stark variieren (4 - 45 µg/m3). Die Konzentrationen der Winterspitzen (November 00 - Februar 01) variieren noch stärker (4 - 69 µg/m3), wobei die Abweichung zwischen Sommer und Winterbelastungen nicht in allen Zentren beobachtet werden kann. Die Resultate wurden bereits an nationalen und internationalen Kongressen präsentiert.
Im dritten Teil der Studie werden die chemischen Elemente auf den PM2.5-Feinstäuben analysiert. Eine eigens an der Uni Basel entwickelte Anwendung der Radiospektrometrie konnte bereits erprobt und an den Filtern der Winterperiode eingesetzt werden. Damit können die zentrumsspezifischen Unterschiede in der PM2.5-Zusammensetzung beschrieben werden, was Hinweise auf PM2.5 aus verschiedenen Quellen geben kann. Dies wird in den späteren Gesundheitsanalysen von Bedeutung sein. Die quellenspezifische gesundheitliche Relevanz von Schwebestäuben ist heute weitgehend unklar.
Die standardisierten Gesundheitsuntersuchungen mit der Basler Studienbevölkerung konnten im Frühling 2001 begonnen werden. Diese Erhebungen sind mit Ausnahme der Allergenmessungen ('Indoor Protokoll') nicht von der EU finanziert. Die Basler Beteiligung wird durch den Schweizerischen Nationalfonds gedeckt. Ein Teil der Studienpopulation wird im Rahmen des Europäischen Protokolls an einem Allergie-Forschungsmodul teilnehmen. Die dazu notwendigen Hausbesuche mit Staubprobenentnahme auf Matratzen haben erfolgreich begonnen. Erste Resultate der Gesundheitsstudie können erst ab 2003 erwartet werden. Die Basler Untersuchungen finden in engster Kollaboration mit der Schweizer SAPALDIA-Studie statt, da ein Teil der Basler Studienbevölkerung bereits seit 1991 an beiden Projekten beteiligt ist.
Datenbankreferenzen
(Englisch)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 99.0200