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Forschungsstelle
EU FRP
Projektnummer
99.0011
Projekttitel
Organisational factors : their definition and influence on nuclear safety
Projekttitel Englisch
Organisational factors : their definition and influence on nuclear safety

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Forschungsprogramme
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
ORGANISATION; BEWERTUNG; NUKLEARE SICHERHEIT; KERNKRAFTWERK
Alternative Projektnummern
(Englisch)
EU project number: FI4S-CT98-0051
Forschungsprogramme
(Englisch)
EU-programme: 4. Frame Research Programme - 5.2 Nuclear fission safety
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Siehe Abstract
Weitere Hinweise und Angaben
(Englisch)
Full name of research-institution/enterprise:
Bundesamt für Energie BFE
Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen
Sektion MOS
Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
VTT Projektleitung (FIN), TU Berlin (D), Nuclear Safety Directorate (UK), IPSN (F), SwedPower (S), HSK (CH), CIEMAT (E)
Abstract
(Deutsch)
Die sich abzeichnende Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes wird einen verstärkte Konkurrenz zwischen den Elektrizitätsproduzenten bewirken. Damit verbunden ist ein zunehmender Kostendruck, dem die Produzenten mit Outsourcing und Restrukturierungen innerhalb ihrer Organisation begegnen werden. Damit verbunden sind grosse Herausforde-rungen an die Betreiber der Kernkraftwerke aber auch an jede Einzelperson innerhalb der Belegschaft.
Kernkraft werke haben einen hohen Stand an technischer Perfektion erreicht. Vorkomm-nisse in Kernkraftwerken werden immer seltener und die verbleibenden Ereignisse sind anteilmässig immer mehr auf Menschliche Faktoren zurückzuführen. Die Untersuchung solcher Vorkommnisse während den letzten Jahren hat gezeigt, dass Menschliche Fehler wiederum häufig auf Mängel in der unterstützenden Organisation zu suchen sind.
Um die Sicherheit der Kernkraftwerke in der Kommenden Zeit der Veränderungen zu erhalten und zu verbessern, ist es wichtig die Einflussmechanismen einer Organisation auf das Sicherheitsbewusstsein und -verhalten einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kernanlagen zu kennen, zu bewerten und gezielt beeinflussen zu können.
Ziel dieser Concerted Action war die Bestimmung solcher Einflussfaktoren und die Suche und Zusammenstellung von Bewertungsmethoden. Es hat sich gezeigt, dass dazu manche vielversprechende Ansätze existieren, die jedoch unabhängig voneinander verfolgt und verfeinert werden. Im Sinne einer Verbesserung der Synergie sollte dieses Projekt den Stand der Technik aufzeigen und ausweisen, in welchen Teilgebieten allenfalls eine koordi-nierte Forschung notwendig ist.
Am 21./22. Oktober 1999 wurden die Resultate des Projekts am Workshop in Madrid einem grösseren Publikum (Betreiber, Behörden, Forschungsstellen) präsentiert und diskutiert. Das hohe Interesse der Teilnehmer deutete auf die Wichtigkeit des Themas hin, und immer wieder wurde auf das Bedürfnis nach einfachen Methoden zur Selbstbewertung von Organi-sationen und auch zur Bewertung durch externe Stellen hingewiesen. Die Resultate des Workshops sind in den Schlussbericht des Projekts eingeflossen (Die Berichte des Projekts sind unter http://www.vtt.fi/aut/tau/projects/orfa.htm abrufbar).
Das ORFA-Projekt ergänzt in idealer Weise ein Projekt der OECD/Nuclear Energy Agency, welches bereits 1997 von der OECD/NEA unter der Federführung der HSK begonnen und im Februar 1999 mit einem ersten Bericht (Nuclear Safety NEA/CSNI/R(98)17) vorläufig abgeschlossen wurde.
Datenbankreferenzen
(Englisch)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 99.0011