Moderne Schwungrad Energiespeicher stehen in der unmittelbaren Markteinführung. Erste Busse mit Schwungradunterstützung sind in der Schweiz bereits seit einigen Jahren wieder im öffentlichen Einsatz. Da die bisherige Erfahrung mit dieser neuen Technologie erst auf die Raumfahrt beschränkt ist, und die gespeicherten Energien durchaus ein namhaftes Zerstörungspotential haben, ist von einem möglichen Sicherhöeitsproblem auszugehen.
Das Projekt FLYSAFE wurde auf Anregung eines Technical Officers der DG XII der EU ins Leben gerufen. Die EU war dabei der Meinung, dass die bisherige Förderung der Schwungrad-Technologie durch Sicherheitsprobleme gefährdet werden könnte und dass deshalb ein Erfahrungs-austausch und eine Koordination unter den sich eigentlich konkurrierenden Entwicklungsgruppen und Firmen in Europa, aber auch zusammen mit den USA und Japan, notwendig ist.
Obwohl eine öffentliche Diskussion über so heikle Aspekte wie Sicherheitsprobleme und Zertifizierung unter Konkurrenten sicher nicht vorausgesetzt werden konnten, gelang es den Organisatoren des Workshops, eine offene und kooperative Atmosphäre zu schaffen und damit die sachliche Diskussion über die Sicherheitsproblematik generell, wie auch über spezifische Details und Erfahrungen, zu ermöglichen.
1. PROJEKTZIELE
Das Projektziel von FLYSAFE war ein Nachweis, dass eine vermehrte Zusammenarbeit unter den konkurrierenden Schwungradentwicklern notwendig, sinnvoll und möglich ist.
Dazu wurden verschiedene Schwerpunkte gesetzt:
- Erstellung und Publikation einer Datenbank mit Adressen von Schwungradentwicklern (http://www.flysafe.ch)
- Erstellung einer Datenbank mit bekannten Zwischenfällen, Literaturrecherche
- Organisation eines internationalen Workshops als Diskussionsbasis und als Er-fahrungs-austausch
2. GELEISTETE ARBEITEN UND ERGEBNISSE
Der Schwerpunkt des Projektes wurde aus die Durchführung eines international Workshops über Sicherheit und Zertifizierung von modernen Schwungradsystemen gelegt. Als Basis dazu diente eine Literaturrecherche, um überhaupt an die Anschriften der auf diesem Gebiet aktiven Forscher und Entwickler zu gelangen.
Um weiterhin einen regen Erfahrungsaustausch zu erleichtern, wurden diese Anschriften zusammen mit der Projektidee auf dem Internet unter
http://www.flysafe.ch publiziert.