Abstract
(Deutsch)
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Das EFFNATIS-Projekt hat zum Ziel, die politischen Strategien zur Integration von jugendlichen Migrantinnen und Migranten der ersten und zweiten Generation in acht europäischen Ländern (Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Spanien, Schweden, Finnland und Schweiz) miteinander zu vergleichen und auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. In einem ersten Schritt wurden die politischen Massnahmen, welche die jeweiligen Regierungen zum Zweck der Integration dieser Bevölkerungsgruppe geschaffen haben nachgezeichnet. Das Resultat sind länderspezifische Berichte, die als einzelne Kapitel in Form eines Buches publiziert werden (Heckmann, Penn, Schnapper 2001). Dieser Teil hat im Forschungsprozess das Gros der Arbeit in Anspruch genommen, da es im Falle der Schweiz nicht genügt, die politischen Programme auf nationaler Ebene zu analysieren, sondern auch die kantonalen und kommunalen 'Integrationspolitiken' untersucht werden müssen. Der zweite Teil des Projekts besteht aus der Analyse der gesellschaftlichen Eingliederung der jugendlichen Migrantinnen und Migranten der ersten und zweiten Generation in jedem der beteiligten Länder. Fusst diese Analyse für die sog. 'core group' (Grossbritannien, Frankreich, Deutschland) auf einer Umfrage, welche aus einem vergleichbaren Interview-Leitfaden besteht, so beruht sie im Falle der übrigen Mitglieder aus der Auswertung vorhandener Literatur zum Thema. Dieser Teil der Arbeit wurde in der dritten Phase des Forschungsprojektes (1.1.2000 - 13.12.2000) ausgeführt und bestand in der systematischen Auswertung der vorhandenen Forschungsliteratur. Das Ergebnis wurde an der letzten Tagung des Forschungsprojektes, welche im November 2000 in Madrid stattfand, vorgestellt. Ebenso wurden aufgrund der erarbeiteten Ergebnisse Politikempfehlungen erarbeitet, welche an der Tagung in Madrid präsentiert und mit den anderen Ländern diskutiert wurden. Da die 'core group' beschlossen hatte, in einer zweiten Publikation nur die Ergebnisse der Umfragen zu publizieren, wurde auf Initiative von Maurice Crul (Institute for Migration and Ethnic Studies, IMES, Amsterdam) und Hans Mahnig (Schweizerisches Forum für Migrationsstudien, Neuchâtel) beschlossen, ein drittes Buch mit den Ergebnissen der übrigen fünf Länder zu publizieren.
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