ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
EU FRP
Projektnummer
97.0538
Projekttitel
Standardisation of solid biofuels in Europe
Projekttitel Englisch
Standardisation of solid biofuels in Europe

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
-
-
-
Anzeigen
Alternative Projektnummern
-
-
-
Anzeigen
Forschungsprogramme
-
-
-
Anzeigen
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Weitere Hinweise und Angaben
-
-
-
Anzeigen
Partner und Internationale Organisationen
Anzeigen
-
-
-
Abstract
Anzeigen
-
-
-
Datenbankreferenzen
-
-
-
Anzeigen

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Solid biofuels; PEAT; biomass; standardisation; energy
Alternative Projektnummern
(Englisch)
EU project number: FAIR-CT98-3952
Forschungsprogramme
(Englisch)
EU-programme: 4. Frame Research Programme - 4.3 Biomedical/Health research
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Siehe Abstract
Weitere Hinweise und Angaben
(Englisch)
Full name of research-institution/enterprise:
Eidg. Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik FAT

Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
IER (D), ECN (NL), ETSU (UK), TUM (D), VTT (FIN), EP (DK), SLU (S), CNR (I), BLT (A), ADEME (F), DIQ (E), INETI (P), NTUA (EL), TCD (IRL), CRA (B)
Abstract
(Deutsch)
Ein zentrales Problem bei der Förderung von festen Bioenergieträgern ist die grosse Streuung in ihrer Qualität bezüglich physikalischer und chemischer Eigenschaften. Eine effiziente und umweltfreundliche Verbrennung setzt jedoch in den meisten modernen Feuerungsanlagen eine eng definierte Qualität des Brennstoffs voraus. In Europa differieren die entsprechenden Anforderungen bisher sehr stark.
Es war das Ziel des Projektes, die bestehenden Qualitätsanforderungen an feste Biobrennstoffe in den europäischen Ländern zu erheben und auszutauschen. Spezifikationen als Grundlage für eine gemeinsame Normung der Brennstoffqualität sollten festgelegt werden.
Durch das Zusammenlegen dieses FAIR-Projektes mit einem ähnlichen THERMIE-Projekt und der Unterstellung beider Projekte unter eine Oberleitung der CEN wurde die Struktur zwar reichlich kompliziert, jedoch konnte so die Einbindung von 16 europäischen Ländern und der direkte Zugang zur Europäischen Normenkommission sichergestellt werden.
Wie jeder Projektpartner in seinem Land fassten auch wir für die Schweiz die Ergebnisse einer Umfrage in einem Länderbericht zusammen: Es werden rund 2% des Endenergieverbrauchs durch feste Biomassebrennstoffe, fast ausschliesslich Holz, abgedeckt [Hersener, 1999]. Diese energetische Nutzung wird durch die gesetzlichen Bestimmungen der Luftreinhalteverordnung (LRV) geregelt. Eine entsprechende Richtlinie der Vereinigung für Holzenergie (VHe) lehnt sich stark an die österreichische Norm an. Eigene Normen für Biomassebrennstoffe existieren in der Schweiz nicht, jedoch war damals die Einführung einer Pellet-Norm geplant, was zwischenzeitlich erfolgte. Die Befragten unterstützten die Schaffung von europäischen, einheitlichen Normen, die möglichst einfach und umfassend umgesetzt werden können.
Eine der wichtigsten Diskussionen im Projekt befasste sich mit der Definition der Biomasse (gehören z.B. Torf (peat) oder organische Abfallbrennstoffe zum Begriff Biomasse?). Der diesbezügliche Beschluss lautet (Originaltext, inkl. Ergänzung von Juni 2001):
The forthcoming standardisation work on solid biofuels shall be within the following scope, in line with the forthcoming EC mandate:
· products from agriculture and forestry
· vegetable waste from agriculture and forestry
· vegetable waste from the food processing industry
· wood waste,
with the exception of wood waste which may contain halogenated organic compounds or heavy metals as a result of treatment with wood preservatives or coating, and which includes in particular such wood waste originating from construction and demolation waste
· cork waste.
It is noted that peat is not included within the scope of the mandate and work programme.
Der Bericht 'Proposed Work Programme for a CEN Technical Committee for Solid Biofuels' (vgl. Beilage), der Ziel, Umfang und Vorgehen für die Schaffung einer Norm für feste Biobrennstoffe beschreibt, ist das Ergebnis der Projektarbeit. Der EU-Kommission wurde empfohlen, die CEN mit der Bildung eines Technical Committees für die Erstellung einer Norm gemäss diesem Work Programme zu beauftragen (vgl. Beilage 'Decision 12'). Die CEN hat denn auch per 30. 5. 2000 die TC 335 Solid Biofuels gegründet. Das Programm des Technical Committees zur Ausarbeitung von Normen betreffend fester Biobrennstoffe umfasst folgende Arbeitsfelder:
- WG I: Terminologie, Definition und Beschreibung (eine Norm)
- WG II: Brennstoffspezifikationen, -klassen und -qualitätssicherung (zwei Normen)
- WG III: Probenahme und Probenreduktion (zwei Normen)
- WG IV: Physikalisch-mechanische Tests (zehn Normen)
- WG V: Chemische Tests (neun Normen)
In der Schweiz konnten wir im Rahmen dieses Projektes zusammen mit der Schweizerischen Normenvereinigung (SNV) und der Vereinigung für Holzenergie (VHE) ein nationales Spiegelgremium als Unterkommission UK 4 der INB-TK 176 'Feuerungen für feste und flüssige Brennstoffe' gründen und auf diesem Kanal auch Einfluss auf die Konsensfindung in der CEN nehmen, welche letztlich ganz im Sinne der Schweiz ausfiel.
Aus den Tätigkeitsfeldern der CEN TC 335 - vor allem bei der Working Group WG IV - hat sich ein weiteres EU-Projekt entwickelt, in dem die Schweiz wiederum mitbeteiligt ist.
Datenbankreferenzen
(Englisch)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 97.0538