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Unité de recherche
PCRD EU
Numéro de projet
97.0353
Titre du projet
CAPRI: Common agricultural policy regional impact analysis
Titre du projet anglais
CAPRI: Common agricultural policy regional impact analysis

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Landwirtschaft; Strukturentwicklung; Sektormodell; Energie; Agrarpolitik; EU
Autre Numéro de projet
(Anglais)
EU project number: FAIR3-CT96-1849
Programme de recherche
(Anglais)
EU-programme: 4. Frame Research Programme - 4.3 Biomedical/Health research
Description succincte
(Allemand)
Siehe Abstract
Autres indications
(Anglais)
Full name of research-institution/enterprise:
Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

Partenaires et organisations internationales
(Allemand)
Deutschland, Irland, Frankreich, Spanien, Italien
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
In der Europäischen Union wurde 1992 eine allgemein Agrarreform (GAP) eingeleitet. Verschiedene neue politische und umweltspezifische Instrumente zur Steuerung der landwirtschaftlichen Produktion wurden eingeführt. Ziel des CAPRI-Projektes ist es,

· Die ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der GAP-Reform zu untersuchen und
· Alternative politische Szenarios auzuarbeiten, die als Grundlage für weitere agrarpolitische Entscheidungen in der EU gebraucht werden können.

Im Laufe der Arbeit wurde das Schwergewicht des Projektes vermehrt von der Ausarbeitung konkreter agrarpolitischer Empfehlungen auf die Entwicklung eines geeigneten regionalisierten EU-Agrarsektormodells verlagert.

Der Schweizer Beitrag zum Projekt umfasst:

· Die Entwicklung eines Umweltmoduls zum Modell zur Ermittlung des Verbrauchs nichterneuerbaren Energien in der Landwirtschaft. Beurteilung verschiedener agrarpolitischer Szenarien hinsichtlich des künftig zu erwartenden Energieverbrauchs.
· Ermittlung der Auswirkungen eines EU-Beitritts der Schweiz auf die Landwirtschaft.

Die Entwicklung des Energiemoduls wurde Ende 1998 abgeschlossen und im CAPRI-Workingpaper Nr. 99-1 dokumentiert (Fischer J., 1999. Energy inputs in Swiss Agriculture). Die CAPRI-Workingpapers wurden bisher erst über die Hompage des Projektes http://www.agp.uni-bonn.de/agpo/rsrch/capri veröffentlicht.


Der zweite Teil des Schweizer Beitrages, die Ermittlung der Auswirkungen eines potenziellen EU-Beitritts auf die Produktion, die landwirtschaftlichen Einkommen und die Faktorbestände der schweizerischen Landwirtschaft lässt sich in folgende Arbeitsschritte gliedern:

Der Aufbau der Datenbasis für die Schweiz im CAPRI-Modell umfasst die Projektschritte von der Beschaffung regionalisierter Daten über Produktion, Faktorbestände, Preise von 1990 bis 95 über ihre Umrechnung in einheitlich festgelegte Grössen und Einheiten bis zu deren Implementierung in die CAPRI-Gesamtdatenbasis der EU 15 (+ Schweiz, + Norwegen).

Die folgende Validierung der schweizerischen Datenbasis umfasst die Überprüfung der Daten hinsichtlich ihrer Konsistenz von der regionalisierten zur sektoralen Ebene, ihrer Plausibiltät in bezug zu den landwirtschaftlichen Begebenheiten und ihrer Kompatibilität vor dem Hintergrund der Einbindung des schweizerischen Teils in die Gesamtdatenbasis.

Im Rahmen der Formulierung der politischen Variablen sind die innenpolitischen- und aussenpolitischen Instrumente zu unterscheiden. Da die Schweiz in der Prognose als potenzielles EU-Voll-Mitglied mitläuft, bedarf es der Formulierung der innenpolitischen Instrumente in politische Variablen. Unterschieden werden die monetäre Erhebung der Variablen, ihre Umrechnung in geeignete Grössen und Einheiten sowie ihre Implementierung in das spezifische Teilmodul.

Die Formulierung eines Technomoduls: Bedingt durch die im Vergleich zur differenzierten schweizerischen Agrarpolitik relativ grobe Definition einzelner Produktionsverfahren im EU-Sektormodell CAPRI bedarf es einer durch ein Technomodul formulierte Differenzierung der Brache- , Wiesen- und Weidenaktivitäten sowie des biologischen Landbaus. Differenziert definiert werden die Positionen variable Kosten, Düngerinput, Pflanzenschutzmitteleinsatz und Naturalerträge.

Die Kalibrierungsphase als Teil des Optimierungsansatzes des Modells umfasst die Basiskalibrierung und die Anwendung des Maximum Entropy-Ansatzes mit dem Ziel, das Modell auf ein Basisjahr zu justieren.

Die mittelfristige Prognose für den schweizerischen Agrarsektor schliesst sich der Kalibrierung des Modells an. Das Zieljahr ist 2005. Die Schweiz wird als EU-Vollmitglied behandelt. D.h. sowohl die innenpolitischen als auch die aussenpolitischen Variablen der EU werden auf die Schweiz übertragen. Analysiert werden die Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion (Rohprodukte), Faktorbestände und das sektorale Einkommen auf der Basis der Bruttowertschöpfung zu Marktpreisen.

Der Schlussbericht, der zurzeit erstellt wird, dokumentiert die Modellspezifizierungen sowie die Ergebnisse der Prognose.
Références bases de données
(Anglais)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 97.0353