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Forschungsstelle
EU FRP
Projektnummer
97.0324-1
Projekttitel
ESCARV: Electrical systems compatibility of advanced rail vehicles
Projekttitel Englisch
ESCARV: Electrical systems compatibility of advanced rail vehicles

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Alternative Projektnummern
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Forschungsprogramme
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Elektrische Eisenbahnen; Elektrische Systemkompatibilität; Stromversorgung; Simulations- und Rechenmodelle; Anforderungen
Alternative Projektnummern
(Englisch)
EU project number: BE 97-4097
Forschungsprogramme
(Englisch)
EU-programme: 4. Frame Research Programme - 2.1 Industrial and materials technologies
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Siehe Abstract
Weitere Hinweise und Angaben
(Englisch)
Full name of research-institution/enterprise:
DaimlerChrysler Rail Systems (Schweiz) AG

Abteilung BLA
Partner und Internationale Organisationen
(Deutsch)
Coordinator: ABB Daimler Benz Transportation GmbH (D)
Abstract
(Deutsch)
ESCARV befasste sich mit der elektrischen Kompatibilität von modernen Bahnfahrzeugen in ihrem Systemumfeld. Hauptziel des Projekts war die modellbasierte Vorhersage und Lösung von Fragen der elektrischen Systemverträglichkeit (Kompatbilität). Die Aktivitäten in den Jahren 1998 und 1999 können den entsprechenden Jahresberichten entnommen werden.
Im Berichtsjahr, dem dritten und letzten im Gesamtprojekt, war Adtranz Schweiz im wesentlichen an der sogenannten 'AC-Application' beteiligt. Dabei wurde anhand eines realistischen, für den normalen Bahnbetrieb relevanten Beispiels untersucht, ob mit den bisher erarbeiteten Modellen und Methoden eine typische Frage der Kompatibilität zwischen Fahrzeugen und Bahninfrastruktur korrekt vorhergesagt werden kann. Als Beispiel wurde die '165-Hz-Instabilität' im Schweizer 16 2/3-Hz-Bahnnetz gewählt. Dabei entstanden im Jahre 1995 grossräumige Betriebsstörungen aller modernen Umrichterfahrzeuge. Das Problem konnte für die Schweiz zwischenzeitlich entschärft werden, ist aber ein grundsätzliches, nicht länderspezifisches beim Betrieb moderner Bahnsysteme. In der AC-Application wurde diese Frage nun anhand von Modellrechnungen für ein Versuchsnetz und drei Lokomotiven untersucht. Dabei handelt es sich um zwei rotierende Umformersätze im SBB-Werk Seebach, diverse Hochspannungsleitungen im Raum Ostschweiz sowie um die Lokomotiven Re 460 ('Lok 2000', gebaut durch Adtranz), BR 152 (der Deutschen Bahn AG, gebaut durch Siemens) und die Stufenschalterlok Re 6/6 der SBB. im März, April und Mai 2000 konnten damit während ein paar Versuchsnächten alle Vorhersagen über Stabilität oder Instabilität dieses Versuchsnetzes in verschiedenen Konfigurationen erfolgreich bestätigt werden. Damit hat sich bestätigt, dass mit der im ESCARV-Projekt aufgestellten Vorgehensweise, dem sogenannten Kompatibilitäts-Prozess, zusammen mit Modellrechnungen gültige Aussagen über die Stabilität von Bahnnetzen im speziellen und Kompatibilitätsfragen im allgemeinen gemacht werden können. Wichtig dabei ist, dass die für die einzelnen Teilsysteme, wie Kraftwerke, Übertragungsleitungen oder Fahrzeuge, zuständigen Organisationen die Verantwortung für eine korrekte Modellierung dieser Teile übernehmen. Wird dieses Vorgehen künftig allgemein angewendet, lassen sich die anspruchsvollen Kompatibilitätsfragen im Bahnsystem auf auch dann auf kostengünstige Art beantworten, wenn die organisatorischen Zuständigkeiten für die Teilsysteme immer komplexer werden.
In diesem Sinn hat ESCARV auch Inputs für die künftige europäische Normierung gegeben.
Datenbankreferenzen
(Englisch)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 97.0324-1