Ausgangslage
Der mehrgeschossige Holzbau hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, doch das Marktpotenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Voraussetzung für die weitere Etablierung ist ein zuverlässiger Schallschutz für Bewohnerinnen und Bewohner. Bisher fehlen exakte Prognosemodelle, insbesondere die Flankenübertragung und Planungsunsicherheiten hemmen den Marktzugang.
Ziele
Das Projekt verfolgte folgende Hauptziele:
- Weitere Etablierung des mehrgeschossigen Holzbaus durch verbesserte Rahmenbedingungen
- Weiterentwicklung effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger Holzkonstruktionen
- Bereitstellung schalltechnischer Grundlagen und Anwendungshilfen
- Entwicklung eines anwenderfreundlichen Prognosetools
- Stärkung der Branchenkompetenz durch Aus- und Weiterbildung
Inhalte und Arbeitspakete
Das Projekt gliederte sich in mehrere Bereiche:
- Labormessungen (direkte & indirekte Schallübertragung, In-situ-Messungen)
- Numerische Berechnungen auf Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM) und Statistischer Energie Analysen (SEA)
- Optimierung von Innen- und Aussenbauteilen unter Berücksichtigung tieffrequenter Geräusche und Nachhaltigkeit
- Wissenstransfer: Prognosetool, Bauteilkatalog (Lignumdata), Lignum-Dokumentation Schallschutz sowie Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen