Die Studie MEHRwert HOLZ – Wertschöpfung Holzindustrie untersucht, wie lokal verankerte Schweizer Holzbauunternehmen zur Entwicklung regionaler Wertschöpfungsnetzwerke beitragen und dadurch wirtschaftliche, ökologische sowie soziokulturelle Mehrwerte schaffen. Im Zentrum steht die Frage, wie regionale Holzproduktion und -verarbeitung eine regenerative Baukultur unterstützen und gleichzeitig die Nutzung von Schweizer Holz stärken können. Das Forschungsprojekt entstand in Zusammenarbeit zwischen HILDEBRAND, dem Institut Urban Landscape der ZHAW sowie den Unternehmen schaer-holzbau AG, Robert Schaub AG und Uffer Holz AG / Resurses SA und wurde im Rahmen des Aktionsplans Holz des Bundesamts für Umwelt unterstützt.
Die Untersuchung basiert auf einem Bottom-up-Ansatz und analysiert drei Fallbeispiele aus den Kantonen Luzern, Zürich und Graubünden. Erfasst wurden unter anderem Unternehmensstrukturen, Mitarbeitendenprofile, Rohstoffversorgung, Produktionsprozesse, Energieflüsse sowie Beziehungen zu Lieferanten und regionalen Netzwerken. Ziel war es, nicht nur einzelne Betriebe zu untersuchen, sondern die dahinterliegenden Muster regionaler Wertschöpfung sichtbar zu machen und daraus Erkenntnissese für zukünftige Entwicklungen der Schweizer Holzindustrie abzuleiten