Dieses Forschungsprojekt untersucht die gesundheitlichen und tierschutzrelevanten Auswirkungen der Miniaturisierung von Hunden anhand von Varietäten der Rasse Spitz. Im Fokus steht dabei der Zusammenhang zwischen Körpergröße, Kopfform, Kopf- Hals- Übergang und Veränderungen im zentralen Nervensystem wie Hydrozephalus, Chiari-ähnlichen Fehlbildungen und Syringomyelie. Durch die Identifizierung phänotypischer und bildgebender Biomarker soll zwischen klinisch gesunden Hunden und solchen mit Krankheitsrisiko unterschieden werden. Ziel ist es, handlungsorientierte, evidenzbasierte Empfehlungen zu erarbeiten, um Zuchtrichtlinien zu verbessern und das Auftreten erblicher Erkrankungen zu reduzieren, Behörden (z. B. das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, BLV) bei der Aktualisierung von Tierschutzstandards zu unterstützen und die langfristige Gesundheit und das Wohl von Kleinhunden in der Schweiz zu fördern.