Partner und Internationale Organisationen
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Heusch Boesefeldt GmbH (D), Adam Open AG (D), Albert Speer und Partner GmbH (D), Stadt Frankfurt (D), DG for Public Works and Water Management (NL), National Police Agency (NL), DHV (NL), Hessisches Landesamt für Strassen- und Verkehrswesen (D), SICE (E), EMITRA (E), Universitat Politecnica de Catalunya (E), Erotosthenes Ltd. (GR) Greek Highway Fund (GR), SOFTECO (I), Bundesamt für Strassen (CH), Bundesamt für Verkehr (CH), Oberzolldirektion (CH), ASIT (CH), Alcatel (CH), Ascom (CH), Fela (CH), Swisscom (CH), Steria Informatic (CH), Rosenthaler + Partner (CH), Navigation Technologies (CH)
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Abstract
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Das Projekt ENTERPRICE befasste sich mit der automatischen Aufbereitung von Verkehrsdaten in Mobilitäts- und Verkehrsinformationszentralen (MOTIC) und der Verbreitung der gewonnenen Information zum Endbenutzer. In Hessen (Deutschland), den Niederlanden und der Schweiz wurden Feldversuche durchgeführt. Der Schweizer Projektanteil enthielt auch Entwicklungsarbeiten im Bereich interoperabler On Board Units für die Erfassung distanzabhängiger Strassengebühren. Diese Arbeiten wurden ab Anfang 1997 vollständig in die Arbeiten zum technischen Vollzug der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) unter der Leitung der eidgenössischen Oberzolldirektion (OZD) integriert und mit den erfolgreichen Tests von Erfassungsgeräten für die LSVA im April 1999 abgeschlossen. Der zweite wesentliche Schweizer Beitrag zum Projekt bestand im Aufbau und Test einer Swiss MOTIC zur automatischen Aufbereitung von Verkehrsinformationen. Verwendet wurde die im Projekt entwickelte Software. Die Hauptaufgabe bestand darin, die benötigten Schweizer Grundlagendaten bereitzustellen und Schnittstellen zu Systemen in der Schweiz aufzubauen. Die Realisierungsphase begann im August 1998 und dauerte bis zum Projektende im April 1999. Die Arbeiten an der Swiss MOTIC zeigten einerseits klar die Vorteile einer automatischen Aufbereitung von Verkehrsdaten (zum Beispiel durch den Einbezug quantitativer Daten), welche mittelfristig auch in der Schweiz unausweichlich ist, andererseits aber auch die noch zahlreichen Hindernisse zur Realisierung eines flächendeckenden operativen Systems. Wesentliche Mängel der zur Verfügung stehenden Grundlagendaten sind:
· Das weitgehende Fehlen von für automatische Aufbereitung verwendbaren Realtime-Daten im Bereich ÖV und Parkierung als Grundlage für intermodale Informationsdienste. · Die äusserst heterogene Datenstruktur mit zahlreichen Inkompatibilitäten. · Die stark verteilte Datenhoheit im Bereich Strassenverkehr (Bund, unterschiedliche kantonale Stellen, Automobilclubs) · Die zu starke Ausrichtung der Datenerfassung auf einzelne Projekte oder Zwecke (Verkehrsbeeinflussung, Informationsdienst über RDSI TMC, Verkehrszählung, Baustellenkoordination etc.)
In der nächsten Zeit sind deshalb grosse Anstrengungen zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Grundlagendaten für Verkehrsinformation in der Schweiz notwendig.
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