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Unité de recherche
PCRD EU
Numéro de projet
95.0162-3
Titre du projet
CARPLUS: Integration of carpooling among the union cities
Titre du projet anglais
CARPLUS: Integration of carpooling among the union cities

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Résumé des résultats (Abstract)
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Mitfahrzentrale; Carpooling; Telematik; Mobilitätsmanagement; Verkehrsreduktion
Autre Numéro de projet
(Anglais)
EU project number: TR 1008
Programme de recherche
(Anglais)
EU-programme: 4. Frame Research Programme - 1.1 Information technologies
Description succincte
(Allemand)
Siehe Abstract
Partenaires et organisations internationales
(Allemand)
Teleways (CH), Lisitt (E), Intralude (F), Mizar (I), SSP (D), weitere assozierte Partner in der Schweiz: UNI Genf, HSG
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Kurzbeschrieb des Gesamtprojektes:
Beschreibung des Schweizerischen Teils des Projektes (Teil IVT ETHZ):
Für die Beschreibung des gesamten Schweizerischen Teils wird auf den Schlussbericht der Firma
Teleways AG verwiesen.
Das IVT war als wissenschaftlicher Berater der Firma Teleways AG im Projekt CARPLUS tätig. Die
Aufgaben umfassten die wissenschaftliche Begleitung der Arbeiten im Bereich Verkehr und im
Besonderen der Interaktion mit dem öffentlichen Verkehr.
Das IVT analysierte 1996 die Möglichkeiten der Verbindung des Carpooling mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (vgl. Schriftenreihe des IVT Nr.121). Es stand beratend zur Seite bei der Erstellung einer Umfrage bei Arbeitspendler in der Region Zürich (vgl. auch Beitrag der UNI Genf). Im weiteren beriet das IVT Teleways bei der Aufhebung der 'Red-Flag', die von der EU-Kommision Ende Oktober gegen das Projekt verhängt wurde.
Es wurde deutlich, dass grosse Unterschiede im Support des Mitfahrerverkehrs durch die öffentliche
Hand und durch private Firmen innerhalb Europa bestehen. Es ist nicht einfach, in der Schweiz die
Finanzierung eines solchen Projektes sicherzustellen. Ob die öffentlichen Verkehrsmittel vom
Carpooling profitieren oder konkurrenziert werden lässt sich generell, sondern nur am konkreten
Fallbeispiel beurteilen.
Das IVT analysierte 1997 die Auswirkungen der neuen Automobilkonzessionsverordnung vom 1.1.1996 auf das geplante Carpooling-System für die Teleways AG. Eine abschliessende Beurteilung war dabei allerdings nicht möglich. Die Resultate wurden aber in einer weiteren Arbeit 1998 wiederverwendet und vertieft.
An der Medienkonferenz vom 3. Juni 1997 unterstütze das IVT die Teleways AG und beteiligte sich mit einem Vortrag aus Sicht der Verkehrswissenschaft von ca. 10 Minuten.
Miffe 1998 wurde vom CARPLUS-Consortium an einer CD-Rom für die Verbreitung der Resultate des Projektes gearbeitet. Das IVT unterstützte dies mit einem Video-Clip über Gründe ihres Engagement. lm weiteren wurde vom IVT das Peer Reviewing zu Handen der EC des Deliverables 8.2 'Summary report on progress in the 5 Carplus test sites' erledigt. In einer weiteren Arbeit wurde Möglichkeiten untersucht, Carpools für die Leistungserstellung im öffentlichen Personenverkehr einzubeziehen (vgl. Schriftenreihe des IVT Nr.121).
Das Peer Reviewing zeigte, dass in allen Test Sites der Betrieb aufgenommen werden konnte und gute
Fortschrille beim Einsatz neuer Informationstechnologien gemacht werden konnten. Allerdings war die
Auswertung der erfolgten Miffahrten kaum möglich, da einerseits die Rückkopplung der Benutzer zur
Zentrale fehlt (nur nötig zu Auswertungszwecken) und andererseits erst wenige Benutzer überhaupt
teilnehmen.
Die Untersuchung zur Leistungserstellung durch Carpools im öffentlichen Personenverkehr zeigte, dass Möglichkeiten hierzu bestehen, aber dass noch einige rechtliche Fragen gründlicher geklärt werden müssten. Grundsätzlich ist der Einbezug von Carpools in die Leistungserstellung insbesondere in Gebieten und Zeiten schwacher Nachfrage aus finanzieller Sicht vorteilhaft. Problematisch sind aber die Bereitstellung genügender Mitfahrmöglichkeiten und die zu erwartende Zuverlässigkeit. Die Pflichten für die Mitnehmenden sind, neben allen anderen Gründen gegen Fahrgemeinschaften, möglicherweise zu umfangreich für eine erfolgreiche Anwerbung.
Die wichtige Kooperation mit Unternehmen des öffentlichen Verkehrs ist ungewiss wegen grossen Bedenken durch Konkurrenzierung der Angebote. Es ist zwar mit einzelnen Umsteigern vom öV auf Mitfahrgelegenheiten zu rechnen, aber wesentlich grösser (aber auch unsicherer) ist das Potential von gehaltenen oder zusätzlichen Kunden im öffentlichen Verkehr. Unter den heutigen Rahmenbeding-ungen im Verkehr ist zudem nicht mit einem flächendeckenden Erfolg im grossen Stil zu rechnen. Die Weiterentwicklung der Angebote im Miffahrerverkehr sind aber trotzdem im Sinne der nachhaltigen Mobilität weiterzutreiben. Es ist ein Baustein von vielen auf dem Weg zu einer nachhaltigen und intelligenteren Mobilität.

Références bases de données
(Anglais)
Swiss Database: Euro-DB of the
State Secretariat for Education and Research
Hallwylstrasse 4
CH-3003 Berne, Switzerland
Tel. +41 31 322 74 82
Swiss Project-Number: 95.0162-3