Die Energiewende zielt darauf ab, Heizungssysteme in Wohngebäuden durch Systeme auf Basis erneuerbarer Energien zu ersetzen. Um Investitionen zu planen, greifen Forscher und Entscheidungsträger auf Energiemodelle zurück. Diese basieren in der Regel auf der Norm SIA 380/1. Vorläufige Studien haben gezeigt, dass diese Norm den Heizbedarf in Altbauten überschätzt, was zu verzerrten Investitionsentscheidungen führt. Eine auf korrekt kalibrierten Energiemodellen basierende Entscheidungsfindung könnte zu geringeren Kosten und geringeren technologischen Anforderungen als erwartet führen und damit die Energiewende erleichtern. Das Projekt PAB zielt darauf ab, die durch die Normen SIA 380/1 und 2024:2015 verursachten Abweichungen in der Energieeffizienz und -nutzung zu bewerten und die Sensitivität der Energiebedarfsprognosen gegenüber den Modellierungsdaten zu analysieren. Das Projekt wird überarbeitete Annahmen zu den U-Werten liefern, die auf Messungen in Freiburg basieren.