Die Beschleunigung der Dekarbonisierung industrieller Prozesse erfordert effiziente und robuste Elektrifizierungsstrategien. In der Schweiz ist der Industriesektor stark von Niederdruck-Prozessdampf (unter 200 °C) abhängig, was ihn zu einem Hauptziel für die Elektrifizierung durch Hochtemperatur-Wärmepumpen (HTHPs) macht. Die Implementierung der HTHP-Technologie steht jedoch häufig vor Herausforderungen aufgrund hoher Kapitalkosten und einer schlechten Eignung für variable Anforderungen. Diese kritischen Hindernisse müssen untersucht werden, um die Integration von HTHPs für die Dampferzeugung zu beschleunigen. Der Einsatz von thermischen Dampfspeichern könnte eine wichtige Lösung für einige dieser Herausforderungen sein. Dieser kombinierte Ansatz ist unerlässlich, um die Gesamtsystemkosten zu senken, indem die Dimensionierung der HTHPs optimiert, die betriebliche Flexibilität verbessert, die Komplexität des Systems verwaltet und der Einsatz von HTHPs auch in Batch-Prozessen ermöglicht wird, indem störende Start-/Stopp-Zyklen reduziert werden, neben anderen potenziellen Möglichkeiten, die im Rahmen dieses Projekts identifiziert werden könnten. Im Rahmen unserer Arbeit werden wir eine umfassende, einzigartige Analyse für die Schweizer Industrie durchführen, um genau zu ermitteln, wie groß das Potenzial oder die Notwendigkeit für diese integrierten Lösungen ist, um die Erreichung der Schweizer Klimaziele zu unterstützen. Die Ergebnisse werden die wesentlichen Leitlinien und Daten liefern, die im nächsten Schritt erforderlich sind, um detailliert zu analysieren, wie eine technische Lösung aussehen könnte (Größe und Art der Speicherung) oder sogar, ob eine Dampfspeicherung notwendig ist – eine Frage, die nur mit vollständigen Daten zu den Technologien sowie Prozessdaten aus der Schweizer Industrie vollständig beantwortet werden kann.