Das Projekt untersucht, wie sich die geplante Einführung dynamischer Rückliefer- und Strombezugstarife auf die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaiksystemen auf Schräg- und Flachdächern sowie auf Fassaden in der Schweiz auswirkt. Die Wirtschaftlichkeit wird dabei für verschiedene Standorte, Anlagegrössen und Designs sowie mit oder ohne Solarbatterie evaluiert. Zur Steuerung des Be- und Entladens der Batterie wird ein Simulationsmodell eingesetzt, das die Erlöse des Systems bei stundenscharfen Tarifen optimiert. Insgesamt werden neun verschiedene Tarifszenarien für den Zeitraum 2026-2050 betrachtet. Die dafür benötigten, stundenscharfen Strommarktpreise werden mit Hilfe eines fundamentalen Marktmodels ermittelt. Es werden Sensitivitätsanalysen mit unterschiedlichen Mindestvergütungen durchgeführt. Die Ergebnisse des Projektes sollen Anhaltspunkte geben, was aus betriebswirtschaftlicher Sicht optimale Systemkonfigurationen in Abhängigkeit von Eigenverbrauch und Tarifszenarien sind.