Teilweise Verschattung ist nach wie vor eine der komplexesten Herausforderungen, die die Leistung und Zuverlässigkeit (d. h. Hotspots) von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) beeinträchtigen. Das Projekt zielt darauf ab, Strategien zur Minderung dieser Auswirkungen – wie schattentolerante PV-Module und Leistungselektronik auf Modulebene – systematisch zu untersuchen, um Leistungsverluste und das Risiko von Hotspots bei teilweiser Verschattung zu reduzieren, einschließlich der individuellen und kombinierten Wirkung der Minderungsstrategien. Unter Verwendung eines mehrstufigen Ansatzes von der Zelle bis zur Systemebene werden experimentelle Tests, fortschrittliche Modellierung und Überwachung unter realen Bedingungen integriert, um das Verständnis des Verhaltens von PV-Anlagen unter dynamischen Verschattungsbedingungen zu verbessern. Das bestehende Bewertungsinstrument der ZHAW wird erweitert, um die Konzeption von verschattungsresistenten PV-Anlagen zu unterstützen, die einen Ausgleich zwischen Energieertrag und Hot-Spot-Risiko schaffen. Eine wirtschaftliche Bewertung wird die finanziellen Auswirkungen einzelner und kombinierter Minderungsstrategien quantifizieren. Die Ergebnisse fließen in ein Informationsblatt zum beschattungsoptimierten PV-Design ein, das sich an Installateure und Planer richtet. Durch ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Designstrategien und Technologien unter Beschattung wird das Projekt dazu beitragen, effizientere und widerstandsfähigere PV-Anlagen zu ermöglichen.