ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
01027
Projekttitel
Räumliche Auswirkungen der Verkehrsinfrastrukturen-Methodologische Vorstudie

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
-
-
-
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektziele
Anzeigen
-
-
-
Abstract
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Raumplanung
Verkehr, Verkehrsinfrastruktuen
räumliche Auswirkungen
Fallbeispiele
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Gegenstand des vorliegenden Vertrages ist eine methodologische Vorstudie mit welcher für die anschliessenden Fallstudien zu den räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen ein gemeinsamer methodologischer Rahmen definiert wird.
In einem ersten Schritt sind der Begriff der räumlichen Auswirkungen zu bestimmen und der Stand des heutigen Wissens in diesem Bereich darzulegen. Anschliessend sollen einerseits Vorschläge zur anwendbaren Methodologie für die Ermittlung der räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen, andererseits Vorschläge und Kriterien zur Beurteilung dieser Auswirkungen erfolgen (unter Berücksichtigung der Ziele der Raumordnungspolitik, der Verkehrskoordination und der Nachhaltigkeit gemacht werden. Schliesslich sind Hinweise zur Durchführung eines Fallbeispiels (Arbeitsablauf, mögliche Organisation, Kostenabschätzung) zu machen und die Rahmenbedingungen für die schrittweise Einführung eines Monitorings zu den räumlichen Auswirkungen von Verkehrinfrastrukturen zu evaluieren.
Projektziele
(Deutsch)
Projektziel ist die Definition der räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen sowie das Aufzeigen der Anforderungen an deren Ermittlung und Bewertung, insbesondere im Hinblick auf die Realisierung von Fallbeispielen. Damit sollen einerseits der Vergleich zwischen diesen Fallbeispielen sichergestellt und andrerseits aus den spezifischen Fallbeispielen Schlussfolgerungen für die zukünftigen Projekte gezogen werden können. Schliesslich sollen die Anforderungen an ein Monitoring erarbeitet werden.
Abstract
(Deutsch)

Die Erfassung und Beurteilung der Auswirkungen neuer Verkehrsinfrastrukturen stellt ein zentrales Element in der Raumplanung und bei der Projektierung von Infrastrukturen dar. Bisher wurden in der Schweiz die prognostizierten Auswirkungen nur selten mit den nach der Realisierung festgestellten effektiven räumlichen Auswirkungen von Infrastrukturanlagen (ex-post Analyse) verglichen.

Das vom ARE initiierte Projekt «Räumliche Auswirkungen der Verkehrsinfrastrukturen» (Effets territoriaux des infrastructures de transport, EIT) soll einen Beitrag zur Schliessung dieser Lücke in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesstellen (BAV, BAZL, ASTRA, BAFU) sowie den interessierten Kantonen leisten. Das Gesamtprojekt besteht aus drei Teilen:

  • Erarbeitung einer Methodik für die Analyse von tatsächlich eingetretenen Auswirkungen der Verkehrsinfrastrukturen;
  • Erarbeitung von Fallbeispielen, um Erkenntnisse aus der Vergangenheitsentwicklung für die Zukunft zu gewinnen und um die entwickelte Methodik zu überprüfen;
  • Mittel- bis langfristig, Entwicklung und Umsetzung eines Monitorings, das heisst einer regelmässigen Beobachtung der räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen.

Als erstes Ergebnis des Projekts ist die (theoretische) methodologische Vorstudie, die sich aus einem Leitfaden und einem Arbeitsbericht für die ex-post Analyse der räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen zusammensetzt (Auftragnehmer: Güller Güller architecture urbanism, Zürich und Rotterdam) im 2003 erschienen. Über das Gesamtprojekt wurde auch eine Projektübersicht publiziert.