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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2001.A.01
Projekttitel
Prestation du Global Mountain Biodiversity Assessment a lOFEFP (1.1)

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Global Change
Gebirge
Biodiversität
biologische Vielfalt
Kulturlandschaft
Natur
Nachhaltige Entwicklung
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Das "Global Mountain Biodiversity Assessment" (GMBA) hat zum Ziel, den biologischen Reichtum der Gebirgsräume der Erde zu erfassen und seinen Wandel unter dem direkten und indirekten Einfluss des Menschen zu dokumentieren (« global change »). GMBA steht im Rahmen des internationalen DIVERSITAS-Programmes und unter der Patronage von IGBP und Millenium Assessment. Als weltweit bekanntes Gebirgsland hat die Schweiz die Führungsrolle im GMBA übernommen, und mit der von der SANW inittiierten GMBA-Konferenz auf der Rigi (7. - 10. September 2000) die Weichen für das Netzwerk gestellt. Die Schweiz leistet dabei einen international hochgeschätzten Beitrag zur Erfüllung der Biodiversitätskonvention. GMBA kann in mustergültiger Form zeigen, wie nachhaltige Nutzung des Gebirgsraumes dessen biologischen Reichtum bewahrt und diesen sogar erhöhen kann. Dass diese traditionellen Formen der Landnutzung in bedrohlichem Masse zurückgehen oder einseitig verändert werden, wird auch auf nationaler Ebene ein wichtiges Thema sein und bleiben.
Projektziele
(Deutsch)
Das Global Mountain Biodiversity Assessment (GMBA)

soll weltweit die Erforschung des biologischen Reichtums der Gebirge anleiten und zu greifbaren und weltweit vergleichbaren Resultaten führen (Synthese).

soll den Einfluss des Menschen auf die Natur- und Kulturlandschaft im Gebirge in einem ökosystemaren Ansatz aufzeigen und die Folgen derzeitiger und zukünftiger Entwicklungen abschätzen. Neben dem Erhalt der biologischen Vielfalt soll die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes im Gebirge im Vordergrund stehen.

soll die weltweit verstreuten Forschungsgruppen miteinander in Kontakt bringen, Wissenstransfer induzieren und eine "corporate identity" der biologischen Gebirgsforschung anpeilen, wie sie im Bereich der Arktisforschung längst gegeben ist. Da Gebirge in allen Klimazonen existieren, stellen sie auch eine ideale, vielleicht die einzige Schiene für ein derartiges, biologisch orientiertes globales Netzwerk dar (Nord-Süd Partnerschaft und Bezug zur Klimakonvention).

Die Schweiz bringt sich dabei als "leading house" ein, mit nachhaltigem Einfluss auf die hiesige Forschungsszene (z.B. Forum Biodiversität, NFP 48, FAL)

Das BUWAL hat die Federführung für die Internationale Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) und andere internationale und regionale Übereinkommen und ist zuständig für deren Umsetzung in der Schweiz. Um den internationalen Verpflichtungen der Schweiz im Bereich der Biodiversität nachzukommen, ist das BUWAL auf die Zusammenarbeit mit der Forschungsgemeinschaft angewiesen. Die blosse Existenz einer vom BUWAL mitgetragenen, aktiven internationalen Stabstelle in Sachen Mountain Biodiversity kann bereits als Beitrag zur schweizerischen Erfüllung der Biodiversitätskonvention betrachtet werden (Beitrag zu den Artikeln 6, 7, 8, 12, 13, 17 und 18).
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Die erste Phase konnte mit einem Bericht erfolgreich abgeschlossen werden. Das BUWAL hat mit einem neuen Vertrag Fr. 45'000 für weitere Arbeiten genehmingt.