Viele vielversprechende Lösungen zur Kohlenstoffabscheidung und -verwertung (CCU) basieren auf thermischen Prozessen, bei denen Katalysatoren eingesetzt werden, um CO2 und grünen H2 in Energieträger wie CH4, CH3OH oder flüssige Brennstoffe umzuwandeln. Diese Reaktionen sind stark exotherm, weshalb das Wärmemanagement ein entscheidender Faktor bei der Konstruktion von Reaktoren und Prozessen ist, um die Kostenvorstellungen des Marktes zu erfüllen und die Nachhaltigkeit zu verbessern. Einerseits ist eine effektive Wärmeabfuhr unerlässlich, um thermodynamische Einschränkungen zu minimieren, eine Deaktivierung des Katalysators zu verhindern und die Produktselektivität aufrechtzuerhalten. Andererseits ermöglicht sie die Wärmerückgewinnung und -reintegration, z. B. zum Vorwärmen von Gasen oder zum Betrieb des CO2-Wäschers vor der CCU. Daher zielt dieses Projekt darauf ab, ein innovatives Festbett-Katalysatorreaktordesign mit verbesserter interner Wärmeübertragung für einen optimalen isothermen Betrieb und eine effiziente Wärmeübertragung zu validieren. Das Design umfasst ein optimiertes internes Gasmisch- und Wärmeaustauschsystem und ist als vollständig skalierbares Konzept konzipiert, um einen Betrieb mit hohem Durchsatz in jeder industriellen Größe und Umgebung zu ermöglichen. Die Forschung wird Hochdurchsatztests, Wärmeintegrationsstrategien und experimentelle Validierungen unter Verwendung einer stark exothermen CO2-Hydrierungsreaktion als repräsentatives Modell für jeden CCU-Prozess kombinieren. Das Ergebnis wird ein skalierbares Reaktordesign sein, das die technischen und energieintegrativen Herausforderungen in CCU-Systemen der nächsten Generation angeht, um Kostensenkungen für erneuerbare Energien zu ermöglichen.