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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
42840
Projekttitel
Vergärungsanlagen im Kanton Tessin: Kurzstudie

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0037;Biomasse
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Vergärungsanlagen im Kanton Tessin: Kurzstudie
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Für die Abfallwirtschaft des Kantons Tessin wurden im Rahmen einer Fallstudie die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen bei einer vermehrten Verwertung der organischen Abfälle mittels Vergärung untersucht. Ausgehend von einem Referenzszenario ohne Vergärung wurden die Unterschiede bezüglich Investitions- und Nettojahreskosten sowie klimawirksamer CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Alternativszenario mit Vergärung quantifiziert. Die ökonomische Betrachtung zeigt, dass sich die Kosten in den beiden Szenarien kaum unterschieden. Das Vergärungsszenario besticht allerdings durch eine deutliche Reduktion der CO2-Emmissionen (rund 5'700 t/a) und eine gesamthaft höhere Kompostproduktion (>5'500 t/a). Somit kann durch vermehrte Vergärung bei gleichen Kosten ein deutlicher ökologischer Nutzen erzielt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz zum Thema Biomasse am 19. September 2001 in Bern der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:


Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Beltrani,Guido
Angele,Hans-Christian
Schelske,Oliver
Cavigelli,Marc
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
FragestellungDie Vergärung ist eine vielversprechende Möglichkeit für die energetische Verwertung von biogenen Abfällen. Auf Grund verschiedener Hemmnisse wird jedoch heute nur ein Bruchteil der biogenen Abfälle vergärt. Ein wesentliches Hindernis liegt daran, dass die Vergärung im Vergleich zu anderen Alternativen wie die Kompostierung einen niedrigeren Bekanntheitsgrad aufweist. Aus diesem Grund hat das Bundesamt für Energie der Biomasse im Rahmen des Programmes Energie Schweiz einen grösseren Stellenwert zugeordnet.Als Unterstützung zu den vorgesehenen Marketing-Anstrengungen sollen auch Grundlagen erarbeitet werden, die das ökonomische und ökologische Potenzial der Vergärung realistisch abschätzen. Die vorliegende Studie soll dazu dienen, die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen einer (hypothetischen) verbreiteten Verwertung der kompostierbaren Abfälle durch Vergärung auf die Abfallwirtschaft einer bestimmten Region grob abzuschätzen.Als Musterregion für die Fallstudie wurde der Kanton Tessin ausgewählt. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: Einerseits wird zur Zeit die Vergärung im Tessin gar nicht praktiziert, zum anderen verfügt der Kanton noch über keine eigene Kehrichtverbrennungsanlage (KVA). Der Bau einer KVA wird zur Zeit geplant. Unter diesen Bedingungen ist es besonders interessant, die möglichen Auswirkungen einer starken Ausbreitung der Vergärung zu untersuchen, weil dies theoretisch auch einen Einfluss auf die Dimensionierung der KVA haben könnte. Dabei sind diese Überlegungen nur als Fallbeispiel aufzufassen. Es geht also gar nicht darum, dem Kanton Tessin vorzuschreiben, wie seine Abfälle zu behandeln sind.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
BiomassEnergy

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Beltrani,Guido
Angele,Hans-Christian
Schelske,Oliver
Cavigelli,Marc
Zugehörige Dokumente