ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
MFZ_20_02F_01
Projekttitel
Massnahmen im Fahrzeug oder von aussen gegen ablenkende Nebentätigkeiten der Motorfahrzeugführenden
Projekttitel Englisch
Measures inside or outside the vehicle to prevent distracting secondary activities by motor vehicle drivers

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
-
-
Anzeigen
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
Anzeigen
Projektziele
Anzeigen
-
-
Anzeigen

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Fahrfremde Tätigkeiten (FFT); Mensch-Maschine Interaktion; Ablenkungsquellen; Ablenkung
Schlüsselwörter
(Englisch)
Non-Driving-Related Tasks (NDRT); Human–automation interaction; Distraction sources; Distraction
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Fahrfremde Tätigkeiten (FFT) zählen zu den Hauptursachen von Unfällen im Strassenverkehr. Sie basieren meist auf einer bewussten Entscheidung der Motorfahrzeugführenden und lenken von der primären Fahraufgabe ab. Besonders im Kontext (teil-)automatisierter Fahrzeugsysteme besteht ein erhöhtes Risiko, dass Motorfahrzeugführende vermehrt FFT nachgehen und dadurch von der Fahraufgabe abgelenkt werden. Dieser Effekt wird u.a. durch die zunehmende Nutzung von Mobilgeräten zusätzlich verstärkt. Studien zeigen, dass mit zunehmender Systemzuverlässigkeit die Aufmerksamkeit abnimmt und FFT zunehmen. Mit der ab 2025 geplanten Zulassung von SAE-L3-Systemen in der Schweiz gewinnt dieses Thema weiter an Bedeutung. Ziel des Projekts ist es, die Ablenkung durch FFT systematisch zu erfassen und Massnahmen zu entwickeln, die deren Ausübung je nach Verkehrssituation verhindern bzw. zumindest erschweren. Dabei sollen insb. technische Lösungen im Fahrzeug (z.B. HMI-Design) betrachtet werden. Es wird analysiert, in welchen Situationen FFT potenziell zulässig sind, ohne die Verkehrssicherheit zu gefährden, gerade bei Fahrzeugen mit automatisierten Fahrsystemen, die temporär bestimmte Fahraufgaben übernehmen. Das Projekt trägt zur Entwicklung wirksamer, realisierbarer Massnahmen bei, unterstützt die Gestaltung sicherer Fahrerassistenzsysteme und ermöglicht  Empfehlungen für Gesetzgebung und Überwachungsstrategien zur Reduktion ablenkungsbedingter Risiken.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Driver distraction due to non-driving-related tasks (NDRT) is among the leading causes of road traffic accidents. Such activities are typically the result of a deliberate decision by the driver and divert attention from the primary driving task. In the context of (partially) automated driving systems, the risk increases that drivers will more frequently engage in NDRTs and become distracted. This effect is further amplified by the growing use of mobile devices. Studies show that as system reliability increases, driver attention tends to decrease while engagement in NDRT rises. With the introduction of SAE Level 3 systems in Switzerland planned for 2025, this issue is gaining further relevance.
The aim of the project is to systematically assess distraction caused by NDRT and to develop measures that prevent or at least hinder such behavior, depending on the driving context. The focus is particularly on technical in-vehicle solutions (e.g., HMI design) as well as external interventions. The project investigates in which situations NDRT may be permissible without compromising road safety especially in vehicles equipped with automated driving systems that temporarily assume specific driving tasks. The project contributes to the development of effective and feasible measures, supports the design of safe driver assistance systems, and provides evidence-based recommendations for legislation and monitoring strategies to reduce distraction-related risks in road traffic.
 
Projektziele
(Deutsch)
Das Ziel des Projekts ist es, eine Übersicht der wichtigsten Ablenkungsquellen zu identifizieren und wie diese mit (technischen) Massnahmen verhindert oder zumindest erschwert werden können. Des weiteren zielt das Projekt darauf ab, Ablenkungen aufzuzeigen, die  Motorfahrzeugführende in Zukunft ausüben können, ohne dabei sich und andere Verkehrsteilnehmende zu gefährden, vor dem Hintergrund verschiedener Automatisierungsgrade und in Abhängigkeit der jeweiligen Verkehrssituation. Des Weiteren geht es darum, Massnahmen nach ihrer Wirksamkeit, Realisierbarkeit und Aufwand zu beurteilen und Empfehlungen für wirksame Massnahmen und Überwachungsstrategien auszusprechen.
Projektziele
(Englisch)
The aim of the project is to identify the main sources of driver distraction and explore how these can be prevented or at least mitigated through (technical) measures. Furthermore, the project seeks to determine which types of distraction may be permissible for motor vehicle drivers in the future, without endangering themselves or other road users, taking into account different levels of vehicle automation and varying traffic situations. In addition, the project evaluates potential measures based on their effectiveness, feasibility, and implementation effort, and provides recommendations for effective interventions and monitoring strategies.