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Forschungsstelle
SBF
Projektnummer
2000-03 333.22 D11 E
Projekttitel
Evaluation of the Swiss Social Archives
Projekttitel Englisch
Evaluation of the Swiss Social Archives

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Geschichte, Sozialgeschichte, Zeitgeschichte, Soziale Bewegungen, Archiv, Bibliothek, Evaluation
Schlüsselwörter
(Englisch)
History, social history, contemporary history, social movements, archive, library
Schlüsselwörter
(Französisch)
Histoire, histoire sociale, histoire contemporaire, mouvements sociaux, archives, bibliothèque
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Evaluation erstreckt sich auf die Aktivitäten des Sozialarchivs als wissenschaftlicher Hilfsdienst. Konkret geht es um Fragen der strategischen Planung und Führung, der Geschäftsführung, des Dienstleistungsangebots, der Datensicherung und des Mitteleinsatzes.
Die erwarteten Ergebnisse sollen - mit Blick auf das im nächsten Jahr erwartete Gesuch um einen Bundesbeitrag für die Periode 2004-07 - eine Entscheidungsgrundlage für die längerfristige Zusprachepolitik des Bundes im Falle des Schweizerischen Sozialarchivs bieten.
Projektziele
(Deutsch)
Die Evaluation hat zum Ziel,
a) die Strategie des Sozialarchivs zu begutachten:
- im Vergleich zur vorgelegten Mehrjahresplanung den Ziellerreichungsgrad feststellen und bewerten (Effektivität)
- die Kooperation - insbesondere auf lokaler Ebene - mit anderen Archiven durchleuchten (z.B. Zentralbibliothek, Archiv für Zeitgeschichte der ETHZ);
- Ansätze für eine Stärkung der wissenschaftlichen Orientierung des Vorstandes aufzeigen; ggf. die Rolle eines separaten wissenschaftlichen Beirats diskutieren.

b) Grundlagen für die Förderungsstrategie des Bundes zu erarbeiten:
- die Chancen für eine Positionierung als gesamtschweizerisches Referenzzentrum für Fragen der Sozialgeschichte bewerten, welches in der Lage ist (bzw. in die Lage zu versetzen ist), im Rahmen der Bestandeserhaltung andere Bestände zu integrieren;
- ein Argumentarium zum Belegen der Einmaligkeit, des nationalen Nutzens und der Erfordernisse einer Weiterführung als autonome Institution erstellen;
- die Notwendigkeit der Art. 16-Subvention prüfen und - unter Berücksichtigung der möglichen künftigen Bedeutung - eine Soll-Grösse ermitteln.

c) das operative Geschäft zu durchleuchten:
- die archivierten Medien (Bücher, Dokumente, Bilder, Plakate usw.) quantifizieren;
- das Raumbewirtschaftungskonzept für den Betrieb überprüfen (Kundenbereich, Administration, Veranstaltungen [insb. die Restriktionen beim Ausstellungsraum], Magazine);
- die Bewirtschaftung der Bestände anhand der Kriterien überprüfen, die im Bericht Ketzer genannt werden (insb. die Erfüllung der Bedingungen für eine langfristige Bestandeserhaltung).

d) die Palette der Dienstleistungen des Archivs zu bewerten:
- den Nutzen der archivarischen und nicht-archivarischen Aktivitäten für bestimmte Abnehmerkreise diskutieren;
- den lokalen, regionalen und nationalen Impact der Aktivitäten des Archivs würdigen;
- die Forderung bzw. Erwartungen nach Wissenschaftlichkeit dieser Aktivitäten gegenüber anderen Interessen abwägen.

e) die Effizienz des Mitteleinsatzes zu klären:
- die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Bundesmittel unter Berücksichtigung der finanziellen Situation des Sozialarchivs prüfen;
- die Prioritäten bei der Digitalisierung ermitteln (auch unter dem Gesichtspunkt der Notwendigkeit) sowie die Verhältnismässigkeit der Methoden bzw. Technologien und deren Folgekosten bewerten;
- die mittel- und langfristigen finanziellen Konsequenzen bei einer Entwicklung in Richtung digitaler Dokumentationsstelle von nationaler Bedeutung abschätzen;
- Wege zur Senkung des Mietzinsanteils an den Kosten aufzeigen;
- die Situation hinsichtlich der Dubletten sowie ggf. der dadurch erzeugten Kosten abklären;
- die realen Kosten der gratis angebotenen Dienstleistungen ermitteln sowie Optionen für die Finanzierung derselben vorschlagen;
- die Bedeutung von Drittmitteln klären und mögliche zusätzliche Quellen nennen (Anteil und Einsatzbereich von Sponsoring und von Projekteinnahmen);
- die Tarifpolitik für den Leistungsbezug beim Zürcher Bibliothekssystem ALEPH betreffend das Sozialarchiv (und generell alle vom Bund geförderten Institutionen auf dem Platz Zürich) transparent machen.
Abstract
(Deutsch)
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)