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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
B24.207
Projekttitel
NeoFight – Lotta contro malerbe/neofite invasive e migliora-mento della qualità floristica nei prati estensivi di fondovalle del versante sudalpino

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Invasive Neophyten, extensive Wiesen, SPB, biologische Vielfalt
Schlüsselwörter
(Italienisch)
Neofite invasive, prati estensivi, SPB, biodiversità
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Seit den 1990er Jahren fördert die Schweiz die Biodiversität in der Landwirtschaft und verlangt, dass 7 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche (LNF) zur Förderung der Biodiversität extensiv bewirtschaftet werden. Auf extensiv bewirtschafteten Wiesen ist der erste Schnitt nach dem 15. Juni erlaubt und kann südlich der Alpen je nach phänologischem Stadium der vorhandenen Arten um zwei Wochen vorgezogen werden. Die extensive Bewirtschaftung der Wiesen hat jedoch zur Ausbreitung invasiver Arten wie des Aleppo-Sorghums und der einjährigen Cespica geführt. Diese Arten beeinträchtigen die Erträge und die Artenvielfalt und verdrängen einheimische Arten und hochwertige Futterpflanzen. Im Jahr 2019 ergab eine Versammlung der Bauernvereinigung ASCEI (Aziende con superfici di compensazione ecologica interconnessione – Unternehmen mit vernetzten ökologischen Ausgleichsflächen), dass 40 % der ausgedehnten zusammenhängenden Flächen in der Magadino-Ebene den Status der Qualität II haben. Bei einigen Inspektionen wurde jedoch ein starker Befall mit invasiven Pflanzen in diesen Gebieten festgestellt. Gegenüber den extensiv bewirtschafteten Wiesen waren weniger intensive Wiesen weniger stark befallen. Um dieses Problem anzugehen, wird vorgeschlagen, eine von Neophyten befallene Wiese von einer extensiven auf eine wenig intensive Bewirtschaftung umzustellen, um die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und das Vorhandensein von invasiven Arten zu bewerten. Dieser Ansatz fügt sich gut in die neue methodische Vorgehensweise zur Förderung der biologischen Vielfalt ein, die weniger auf allgemeingültige, maßnahmenorientierte Regelungen abzielt, sondern verstärkt einen betriebsspezifischen, zielorientierten Ansatz verfolgt.
Kurzbeschreibung
(Italienisch)
Dagli anni ‘90, la Svizzera promuove la biodiversità anche in agricoltura, richiedendo che il 7 % della superficie agricola utile (SAU) sia gestita estensivamente per favorire la biodiversità. Nei prati estensivi il primo sfalcio è permesso dopo il 15 giugno e, a Sud delle Alpi, può essere anticipato di due setti-mane, in funzione dello stadio fenologico delle specie presenti. Tuttavia, la gestione estensiva dei prati ha portato alla diffusione di specie invasive come il sorgo d'Aleppo e la cespica annua. Queste specie compromettono la resa e la biodiversità, sostituendo le specie indigene e le foraggere di qualità. Nel 2019, un'assemblea dell'ASCEI ha rivelato che il 40% delle superfici estensive in interconnessione nel Piano di Magadino hanno ricevuto la qualità II d’ufficio. Alcuni sopralluoghi hanno però mostrato una forte presenza di piante invasive in queste superfici. I prati poco intensivi, al contrario, erano meno infestati. Per affrontare questo problema, si propone di passare da una gestione estensiva a una gestione poco intensiva di un prato infestato da neofite, per valutare l'impatto sulla biodiversità e sulla presenza di specie invasive. Questo approccio si inserisce bene nell’ottica di un nuovo metodo di promozione della biodiversità, orientato agli obiettivi piuttosto che alle misure, nonché alla realtà aziendale piuttosto che a regole generalizzate valide per tutti.