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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2001.F.05
Projekttitel
Teilprojekt "Abfallerhebung November 2001" (Neuerhebung der Zusammensetzung der Siedlungsabfälle)

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Siedlungsabfälle
Neuerhebung
Sortierergebnisse
Schlüsselwörter
(Englisch)
municipal waste
new elevation
sorting results
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
1992/93 wurde in 32 ausgesuchten Schweizer Gemeinden eine wissenschaftliche Analyse der Zusammensetzung der Siedlungsabfälle durchgeführt. Insgesamt analysierte die EMPA Dübendorf damals 16 Tonnen Abfälle aus der ordentlichen Kehrichtabfuhr auf ihre Zusammensetzung. Gleichzeitig wurde der Einfluss soziologischer und ökonomischer Faktoren untersucht. Die Erhebungen belegen deutliche Unterschiede in der Abfallzusammensetzung zwischen den einzelnen Gemeinden, die im Wesentlichen auf unter-schiedliche Anstrengungen bei den Separatsammlungen zurückzuführen sind. Neben der Bevölkerungsstruktur erwiesen sich die Arbeitsplatz- und Tourismusstruktur sowie die Sackgebühr als prägende Faktoren für die Menge und Zusammensetzung der Siedlungsabfälle. In den vergangenen zehn Jahren fand die Sackgebühr eine wei-tere Verbreitung. Aber auch in Regionen ohne Sackgebühr wurden Anstrengungen zur Verbesserung der Verwertung vorangetrieben. Diese Anstrengungen repräsentieren sich in einem kontinuierlichen Anstieg der separat gesammelten Wertstoffe auf heute über 2 Millionen Tonnen. Gleichzeitig hat eine weitere Verlagerung zu leichteren Verpackungen aus Kunststoff anstelle von konventionellen Materialien wie Glas, Metall oder Holz stattgefunden. Dies war insbesondere im Anstieg des Heizwertes der Sied-lungsabfälle zu spüren. In letzter Zeit hat sich der Heizwert aber auf hohem Niveau stabilisiert. Nach über zehn Jahren ist deshalb eine Neuerhebung der Abfallzusammensetzung angezeigt.

In letzter Zeit nahmen auch die Anfragen von unterschiedlichster Seite nach neuen Daten über die Zusammensetzung der Abfälle zu. Eine periodische Erhebung und Analyse der Siedlungsabfälle ist auch deshalb wichtig, weil sich daraus die Wirkung der getroffenen und die Zielrichtung neuer Massnahmen zur Verminderung der Um-weltbelastung erkennen lassen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen plant das BUWAL, die Zusammensetzung der Abfälle im Herbst 2001 und Frühling 2002 ent-sprechend der Anleitung der Erhebung vor zehn Jahren zu bestimmen, zu analysieren und Veränderungen zur letzten Erhebung zu erforschen und zu diskutieren.
Projektziele
(Deutsch)
Im Rahmen der Neuerhebung und Analyse der Zusammensetzung der Siedlungsabfälle übernimmt ökomobil gemäss seiner Offerte vom 31. Mai 2001 in der ersten Phase die Konzeption, die Terminierung und die Beschaffung (inkl. Transport, Sortierlogistik und -infrastruktur, Entsorgung) von insgesamt rund 16 Tonnen Hauskehricht aus 32 Schweizer Gemeinden. ökomobil übernimmt aber auch die Rekrutierung und die wissenschaftliche Begleitung des Personals sowie die Durchfüh-rung der Sortierung des Kehrichts in die vorgegebenen Fraktionen.

Die dabei erhobenen Daten und Merkmale der Abfälle werden später durch einen weiteren Projektbeauftragten detailliert ausgewertet und interpretiert. Die interpretierten Daten sollen in einer BUWAL-Schriftenreihe analog der Erhebung von 1992/93, Schriftenreihe Umwelt Nr. 248 "Zusammensetzung der Siedlungsabfälle der Schweiz 1992/93", einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Es ist zu erwarten, dass sich wie in der Vergangenheit wieder zahlreiche Publikationen und Ökobilanzanalysen auf diese Ergebnisse abstützen werden.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Die erhobenen Daten und Merkmale der Abfälle werden später durch einen weiteren Projektbeauftragten detailliert ausgewertet und interpretiert. Die interpretierten Daten sollen in einer BUWAL-Schriftenreihe analog der Erhebung von 1992/93, Schriftenreihe Umwelt Nr. 248 "Zusammensetzung der Siedlungsabfälle der Schweiz 1992/93", einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Es ist zu erwarten, dass sich wie in der Vergangenheit wieder zahlreiche Publikationen und Ökobilanzanalysen auf diese Ergebnisse abstützen werden.