Das BAG sorgt für das Langzeitmonitoring der Strahlenexposition der Bevölkerung in der Schweiz (Patientinnen und Patienten, beruflich strahlenexponierte Personen und Bevölkerung). Das Monitoring ist ein kontinuierlicher Prozess, der regelmässig an neue Entwicklungen angepasst werden muss. Die durch diagnostische Verfahren in der Medizin (Radiologie, Nuklearmedizin) verursachte Strahlenbelastung der Bevölkerung wird regelmässig erhoben. Die Häufigkeit diagnostischer Untersuchungen und die Höhe der damit verbundenen Strahlenbelastungen sind dabei von zentraler Bedeutung.
Das BAG orientiert sich bei der Priorisierung der Aufsichtsschwerpunkte zur Verbesserung der Versorgungsqualität und der Patientensicherheit stark an den Resultaten dieser Erhebungen. Die Entwicklung des Dosisvektors wird zur Beurteilung der Patientensicherheit beigezogen: die Reduktion der Strahlenbelastung und die Vermeidung unnötiger medizinischer Untersuchungen führen zu einer Verbesserung des Gesundheitsschutzes.
Für das Jahr 2023 wird eine vollständige Aktualisierung für alle Bildgebungsverfahren mit ionisierender Strahlung durchgeführt. Dabei wird die Anzahl der in 2023 durchgeführten Untersuchungen sowie deren Dosis erhoben und ausgewertet.
Diagnostische Strahlenexposition in der Medizin