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Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
MFZ_20_03D_03
Projekttitel
Erfassung der subjektiven Sicherheit im Strassenverkehr und ihre Berücksichtigung in der Verkehrssicherheitspraxis
Projekttitel Englisch
Assessment of subjective road safety and its consideration in road safety practice

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Verkehrssicherheit; subjektive Sicherheit; Public Participation GIS; stated-preference; Humansensorik
Schlüsselwörter
(Englisch)
road safety; subjective safety; Public Participation GIS; stated-preference; Human sensor technology
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die heutige Verkehrssicherheitspraxis fokussiert sich auf die objektive, an Unfallzahlen gemessene Sicherheit. Die subjektive Verkehrssicherheit findet dabei bisher noch kaum Beachtung. Dies stellt basierend auf dem aktuellen Wissensstand jedoch keine umfassende Betrachtung der Verkehrssicherheit dar. Denn objektive und subjektive Verkehrssicherheit weisen unterschiedliche Wechselwirkungen auf und korrelieren nicht zwingend positiv linear. So fühlen sich einige Verkehrsteilnehmende trotz steigender objektiver Sicherheit unsicher.
Mit diesem Projekt soll die subjektive Verkehrssicherheit verschiedener Verkehrsteilnehmenden untersucht werden und dabei eine wiederholbare Methodik zur Messung und Bewertung des subjektiven Sicherheitsempfindens entwickelt werden. Dazu wird aufbauend auf einer Literaturrecherche und Datenanalyse mit zwei Befragungsmethoden (Public Participation GIS-Befragung, stated-preference Fragebogenbefragung) ermittelt, welche Situationen als subjektiv sicher und unsicher eingeschätzt werden. Diese Einschätzung wird anschliessend mittels physiologischer Stressmessungen validiert. Daraus wird abgeleitet, wo typische Risikosituationen sind und mit welchen Massnahmen Strassenräume für unterschiedliche Verkehrsteilnehmende subjektiv sicher gestaltet werden können. Aus den Erkenntnissen wird eine Methodik entwickelt, wie die subjektive Verkehrssicherheit in die verschiedenen Infrastruktur-Sicherheitsinstrumente ISSI integriert werden könnte.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Current road safety practice is focused on objective safety as measured by accident statistics. Subjective road safety has hardly been taken into account to date. However, based on the current state of knowledge, this does not represent a comprehensive view of road safety. Objective and subjective road safety show different interactions and do not necessarily correlate positively in a linear way. For example, some road users feel unsafe despite increasing objective safety.
This project aims to analyse the subjective road safety of different road users and develop a repeatable methodology for measuring and evaluating subjective perceptions of safety. Based on a literature review and data analysis, two survey methods (public participation GIS survey, stated-preference questionnaire survey) will be used to determine which situations are assessed as subjectively safe and unsafe. This assessment is then validated using physiological stress measurements. Based on this, it will be derived where typical risk situations are and which measures can be used to design road spaces that are subjectively safe for different road users. The findings will be used to develop a methodology for integrating subjective road safety into the various ISSI infrastructure safety instruments.
Projektziele
(Deutsch)
Ziel 1: Differenzierte, schweizweite Erfassung der subjektiven Verkehrssicherheit von verschiedenen Verkehrsteilnehmenden und insbesondere auch von vulnerablen Gruppen.
Ziel 2: Entwicklung einer praxistauglichen, wiederholbaren und schweizweit anwendbaren Methode zur breiten und differenzierten Erfassung der subjektiven Verkehrssicherheit der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden.
Ziel 3: Einbau des Aspekts der subjektiven Sicherheit und der Wechselwirkung mit der objektiven Sicherheit in die bisherige Verkehrssicherheitspraxis.
Projektziele
(Englisch)
Objective 1: Differentiated, nationwide survey of the subjective road safety of various road users and, in particular, of vulnerable groups.
Objective 2: Development of a practicable, repeatable method that can be applied throughout Switzerland for the broad and differentiated assessment of the subjective road safety of different road users.
Objective 3: To incorporate the aspect of subjective safety and its interaction with objective safety into existing road safety practice.