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Unité de recherche
OFT
Numéro de projet
272
Titre du projet
Lebenszykluskosten und Umweltbilanz von Bussen mit Wasserstoffantrieb

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Objectifs du projet
(Allemand)

Ziele

Ziel ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen für Transportunternehmen und Besteller des öffentlichen Verkehrs zu erarbeiten, um die Antriebsoptionen für den Einsatz fossilfreier Busse besser vergleichen zu können. Im Rahmen des Mandats sollen insbesondere die folgenden spezifischen Ziele erreicht werden:

  • Es besteht eine Übersicht des aktuellen Forschungsstands.
  • Es besteht eine Übersicht der aktuell auf dem Markt erhältlichen H2- und Elektroantriebe.
  • Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) der verschiedenen Technologien werden anhand von praxisnahen Einsatzszenarien ermittelt.
  • Die Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus der verschiedenen Technologien
  • sind berechnet, sowie der Einfluss der wichtigsten Parameter ist analysiert.
  • Es liegen Empfehlungen für die Transportunternehmen zum Einsatz der Technologien vor.
  • Für die Branche sind Hinweise zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf formuliert.
  • Die Ergebnisse sind durch Vertreter von Transportunternehmen, Bestellern, Herstellern und Forschungseinrichtungen validiert.
  • Die Ergebnisse sind in kondensierter Form zugänglich und in der Branche bekannt.
 
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Die vorliegende Studie untersucht Umweltauswirkungen und Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) von Linien- und Bahnersatzbussen für eine Fahrzeuggeneration mit dem Modelljahr 2030. Analysiert werden Diesel-Hybridbusse als Referenz sowie die fossilfreien Alternativen Wasserstoffverbrennerbusse, Brennstoffzellenbusse und Batteriebusse.

Die Grundlage bilden modellierte Fahrprofile in städtischen, regionalen und alpinen Einsatzszenarien. Der Fokus liegt auf herausfordernden Einsatzprofilen, die sich schwerer elektrifizieren lassen und bei denen Wasserstoffverbrennerbusse eine sinnvolle Alternative darstellen könnten. Die Einsatzprofile sind geprägt durch hohe Tagesfahrleistungen, einen hohen spezifischen Energiebedarf (grosse, schwere Fahrzeuge, Strecken mit hohen Geschwindigkeiten und Höhendifferenzen) sowie fehlende Zusatzfahrzeuge, die für eine Verdichtung der Hauptverkehrszeiten erforderlich wären.

Die Analysen basieren auf Ökobilanzen (LCA) mit aktuellen Annahmen bezüglich Energiebedarf und Energiebereitstellung sowie auf TCO-Berechnungen. Die Studie stützt sich auf die Grundlagenstudie zum Postulatsbericht 19.3000 des Bundes (BFE 2020) und wurde mit dem neuesten Stand der Technik hinsichtlich Wasserstoffverbrennungsmotoren, Batterieentwicklungen, Kosten und Umweltauswirkungen von relevanten Aspekten wie der Strombereitstellung sowie der Wasserstoff- und Batterieproduktion ergänzt und aktualisiert.

Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Wasserstoffverbrennerbusse von den fossilfreien Antrieben sowohl ökologisch als auch ökonomisch für die untersuchten Einsatzprofile am wenigsten geeignet sind. Aufgrund ihres geringen Gesamtwirkungsgrades verursachen sie die höchsten Primärenergieverbräuche, Umweltbelastungen und Kosten. Selbst bei günstigen Annahmen zur Wasserstoffproduktion (Elektrolyse mit Wasserkraft bei sehr hoher Auslastung der Infrastruktur) können sie deshalb nicht mit den untersuchten alternativen Technologien konkurrieren. Brennstoffzellenbusse sind in den untersuchten Einsatzprofilen hinsichtlich der Treibhausgasemissionen nur geringfügig schlechter als Batteriebusse, weisen jedoch einen höheren Primärenergiebedarf und zusätzliche Umweltbelastungen auf. Batteriebusse schneiden in nahezu allen untersuchten Umweltindikatoren am besten ab, auch wenn sie in bestimmten Fahrprofilen im Laufe des Tages ausgetauscht werden müssen, da die maximale Reichweite mit einer Batterieladung erreicht wird.

Die Kostenberechnungen zeigen ein ähnliches Resultat: Selbst unter der Annahme, dass die Gestehungs- und Transportkosten für grünen Wasserstoff im Jahr 2030 bei 10 CHF/kg liegen werden, ist der Wasserstoffverbrennerbus in allen betrachteten Einsatzprofilen die deutlich teuerste Option. Am zweitteuersten ist der Brennstoffzellenbus, während die Batteriebusse die günstigste Option sind. Die Sensitivitätsanalysen zeigen, dass Batteriebusse selbst bei pessimistischen Annahmen zur Entwicklung der Batterien den anderen fossilfreien Technologien weitgehend überlegen bleiben.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass für Wasserstoffverbrennerbusse kein ökologisch und ökonomisch tragfähiges Einsatzszenario für Linien- und Bahnersatzbusse identifiziert werden konnte. Sie könnten allenfalls in spezifischen, besonders anspruchsvollen Nischenanwendungen bzw. Pilotprojekten zum Einsatz kommen, die im Rahmen der vorliegenden Studie nicht untersucht wurden. Batteriebusse stellen die vorteilhafteste Antriebstechnologie für sämtliche untersuchten Einsatzprofile dar, während Brennstoffzellenbusse eine mögliche Ergänzung darstellen, wenn der Einsatz von Batteriebussen aus betrieblichen oder technischen Gründen eingeschränkt ist.

Résumé des résultats (Abstract)
(Anglais)

This study examines the environmental impacts and total cost of ownership (TCO) of scheduled public transit and rail-replacement buses for a vehicle generation with model year 2030. Diesel-hybrid buses are analyzed as a reference and compared with several fossil-free alternatives: hydrogen internal combustion engine buses, hydrogen fuel cell electric buses, and batteryelectric buses.

As a basis for comparison, driving profiles are modeled for urban, regional, and alpine operating scenarios. The focus is on demanding applications that are more difficult to electrify, where hydrogen combustion buses may represent a suitable alternative. These applications are characterized by high daily mileage, high specific energy demand (due to large, heavy vehicles, or routes with high speeds and large elevation differences), and the absence of dedicated vehicles for increased service frequency during peak hours.

The analysis relies on life cycle assessment (LCA) and TCO calculations with current assumptions regarding energy demand and energy supply. The study builds on the baseline study for the Swiss Federal Postulate Report 19.3000 (BFE 2020). To reflect the latest technological developments, it has been supplemented with hydrogen combustion buses and updated assumptions regarding battery developments, costs, and the environmental impacts of relevant aspects including electricity generation, hydrogen production and battery production.

The results clearly show that hydrogen combustion buses are the least suitable option among the fossil-free powertrains, both environmentally and economically, for the operating profiles investigated. Due to their low overall efficiency, hydrogen combustion buses cause the highest primary energy demand and environmental burdens. Even under favorable assumptions for hydrogen production (electrolysis using hydropower with very high infrastructure utilization), they cannot compete with the alternative technologies examined. Fuel cell buses perform only slightly inferior to battery-electric buses in terms of global warming potential but show higher primary energy demand and additional environmental impacts. Battery-electric buses achieve the best performance across all environmental indicators, even though certain operating profiles may require a larger fleet size to replace buses that have reached their maximum range during the service day with fully charged buses.

The cost analysis shows a similar result: even under the assumption that the cost to produce and transport green hydrogen will reach 10 CHF/kg in 2030, hydrogen combustion buses remain the most expensive option across all operating profiles. Fuel cell buses are the secondmost expensive option, while battery buses are the most cost-effective option. Sensitivity analyses indicate that battery-electric buses remain broadly superior to other fossil-free technologies even under pessimistic assumptions for battery development.

In conclusion, no environmentally and economically viable operating profile was identified for hydrogen combustion buses in scheduled public transit or rail-replacement service. Hydrogen combustion buses may be suitable for select, particularly demanding niche applications that were not examined in this study or for pilot projects. Battery-electric buses represent the most advantageous fossil-free technology across all operating profiles considered, while fuel cell buses may serve as a complementary solution when the deployment of battery-electric buses is limited by operational or technical constraints.

Résumé des résultats (Abstract)
(Français)

La présente étude analyse les impacts environnementaux et les coûts totaux (Total Cost of Ownership, TCO) des bus de ligne et de remplacement ferroviaire pour une génération de véhicules de l’année de référence 2030. Sont analysés les bus diesel-hybrides comme référence ainsi que les alternatives sans émissions fossiles : bus à moteur à combustion hydrogène, bus à pile à combustible et bus électriques à batteries.

L’analyse repose sur des profils d’exploitation modélisés dans des scénarios urbains, régionaux et alpins. L’accent est mis sur des profils d’utilisation exigeants, plus difficiles à électrifier, pour lesquels les bus à combustion hydrogène pourraient constituer une option potentielle. Ces profils se caractérisent par de fortes distances journalières, une demande énergétique spé- cifique élevée (véhicules lourds, trajets à grande vitesse et présentant des dénivelés importants), ainsi que par l’absence de véhicules supplémentaires permettant une densification des services aux heures de pointe.

Les analyses s’appuient sur des bilans écologiques (LCA) intégrant des hypothèses actuelles concernant les besoins énergétiques et la production d’énergie, ainsi que sur des calculs détaillés de TCO. L’étude prend pour base l’étude de référence de la Confédération liée au rapport sur le postulat 19.3000 (BFE 2020) et a été complétée et actualisée en fonction de l’état actuel de la technologie, notamment pour les moteurs à combustion hydrogène, les développements des batteries, les coûts, ainsi que les impacts environnementaux liés à la production d’électricité, d’hydrogène et de batteries.

Les résultats montrent clairement que les bus à combustion hydrogène sont, parmi les technologies sans émissions fossiles étudiées, les moins adaptés tant d’un point de vue écologique qu’économique. Leur faible rendement global entraîne les besoins en énergie primaire, les charges environnementales et les coûts les plus élevés. Même en considérant des hypothèses favorables pour la production d’hydrogène (électrolyse à partir d’énergie hydraulique avec un taux d’utilisation très élevé des infrastructures), ils ne peuvent concurrencer les technologies alternatives. Les bus à pile à combustible présentent des émissions de gaz à effet de serre seulement légèrement supérieures à celles des bus électriques à batteries, mais nécessitent davantage d’énergie primaire et génèrent des impacts environnementaux supplémentaires. Les bus électriques à batteries obtiennent les meilleurs résultats pour la quasi-totalité des indicateurs environnementaux, même si, dans certains profils d’exploitation, un remplacement du véhicule au cours de la journée est nécessaire lorsque la portée maximale d’une charge de batterie est atteinte.

Les analyses de coûts aboutissent à des conclusions similaires : même en supposant un coût de production et de transport de l’hydrogène vert de 10 CHF/kg à l’horizon 2030, le bus à combustion hydrogène reste l’option de loin la plus coûteuse dans tous les profils étudiés. Le bus à pile à combustible constitue la deuxième option la plus onéreuse, tandis que les bus électriques à batteries demeurent les plus économiques. Les analyses de sensibilité montrent que les bus à batteries restent largement compétitifs, même sous des hypothèses pessimistes concernant l’évolution des technologies de batteries.

En résumé, aucun scénario d’application écologiquement et économiquement viable n’a pu être identifié pour les bus à combustion hydrogène dans les services de ligne ou de remplacement ferroviaire. Ils pourraient au mieux être envisagés pour des applications de niche ou des projets pilotes très exigeantes qui n’ont pas été analysées dans le cadre de cette étude. Les bus électriques à batteries représentent la technologie la plus avantageuse pour l’ensemble des profils étudiés, tandis que les bus à pile à combustible constituent une option complémentaire possible lorsque l’utilisation de bus à batteries est limitée pour des raisons techniques ou opé- rationnelles.

Publications / Résultats
(Allemand)
Documents annexés