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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
42019
Projekttitel
Entwicklung der Hot-Dry-Rock Technologie in der Schweiz

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0069;F-Geothermie
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Entwicklung der Hot-Dry-Rock Technologie in der Schweiz
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Auswertung Sondierbohrung Otterbach 2Auswertung OtterbachL. Rybach konnte aufgrund der zeitlich gestaffelten Temperaturmessungen in der Sondierbohrung Otterbach einen thermischen Gradienten von 4.0 _C/100 m in der Sedimentstrecke und 3.5_C/100m in der Kristallinstrecke nachweisen. Unter diesen Voraussetzungen kann auf 5'000 m Tiefe mit einer Temperatur von 210_ - 220_C gerechnet werden. Mit Fluoreszenzmikrokopie an Dünnschliffen der Granitkerne aus der Bohrung Otterbach 2 konnte die Mikroporosität in diesen Graniten sichtbar gemacht werden. Das Bohrgut aus Bohrung Otterbach 1 wurde von der Universität Fribourg stratigraphisch untersucht, dasjenige der Bohrung Otterbach 2 vom Landesamt für Geologie und Rohstoffe in Freiburg im Breisgau.Monitoring Station Ein Messkonzept zur zeitlich relevanten Aufzeichnung natürlicher Seismizität und induzierter Mikroseismizität wurde erarbeitet. Darauf basierend wurde eine Messinstallation für die Bohrung Otterbach konzipiert, welche im Januar 2003 eingebaut wird. Zur langfristigen Sicherung des Zugangs der Bohrung Otterbach bis Sohle wird vorgängig die restliche offene Bohrlochstrecke verrohrt. Die entsprechenden Arbeiten haben im Dezember begonnen.Planung BaselAls definitiver Anlagestandort wurde der IWB Werkhof Kleinhüningen gewählt. Ein Konzept zur Einbindung in das Fernwärmenetz von diesem Standort ist erarbeitet. Mit einem Ratschlag der Basler Regierung wird ein Rahmenkredit von 40 Millionen Franken über das Gesamtprojekt als Beteiligung des Kantons und der IWB in Aussicht gestellt. Eine Beschluss des Grossen Rates wird im März 2003 erwartet. Damit ist die Finanzierung des Gesamtprojekts zur Hälfte gesichert. Ein Pflichtenheft für die UVP wurde eingereicht.Planung GenfNachdem der Anlagestandort Aïre festgelegt werden konnte, wurden 7 verschiedene Standorte in einem technischen Bericht über die geologischen Gegebenheiten identifiziert, welche sich für eine Explorations- resp. Horchbohrung eignen könnten.PotentialstudieIn einer internen Studie wurden die Rahmenbedingungen für eine systematische Potentialabschätzung der geothermischen Ressourcen in der Schweiz ausgearbeitet. Erste Aussagen zu ?heat in place? werden formuliert.ÖffentlichkeitsarbeitEs wurden Beiträge zu einer Informationsveranstaltung von Bundespolitikern und zu einem Geothermie-Symposium des deutschen Bundesministeriums geliefert. Die Daten der Bohrung Otterbach wurden publiziert. Mit 3-monatigen Newsletters und aktualisierten websites werden interessierte Kreise über das Projekt auf dem Laufenden gehalten.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:


Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Hopkirk,Robert
Vuataz,François-D.
Wilhelm,Jules
Häring,Markus O.
Rybach,Ladislaus
Minder,Rudolf
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Deep Heat Mining BaselOrganisation: Für das Projekt in Basel wurde eine Projektgesellschaft für die Entwicklung und Bau einer DHM Pilotanlage gegründet. Die Finanzierung der Explorationsphase ist gesichert, bedarf jedoch noch der Ratifizierung durch den Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt.Projektplanung: Im Bewilligungsverfahren für die Explorationsphase ist mit der Hauptuntersuchung der Umweltverträglichkeitsprüfung begonnen worden. Die Detailplanung für die erste 5'000 m Bohrung im Werkhof Areal der IWB in Kleinhüningen hat begonnen.Monitoring: Die Sondierbohrung Otterbach wurde als Monitoring Station vorbereitet und bis zur Schle verrohrt. Das Seismikkabel ist mit Verspätung geliefert worden. Die oberirdischen Anlageteile (Messcontainer) sind installiert. Der Kabeleinbau findet im Januar 2004 statt.Energieplanung: Bei der Anlageplanung wird eine stromgeführte Variante mit Gasturbine ausgearbeitet. Einige Lösungsvorschläge zur Kühlung der Anlage liegen nun vor.GenfKonzept: Untersuchungen um ein geeignetes Explorationsverfahren des unterirdischen Bereichs in der Umgebung zu finden, sowie weitere Überlegungen betreffend der Auslegung des zukünftigen mikro-seismischen Beobachtungssystems haben zum Entscheid geführt, zuerst ein Explorationsbohrloch bis ca. 3700 m abzuteufen.Bohrstandort: Ein entsprechender Standort mit genügend Platz für das Bohren wurde im Gemeinde Bernex, neben dem kantonalen Abfallbearbeitungszentrum gewählt.Studien: Es konnte bestätigt werden, dass der Energiebedarf des Fernheiznetzes der SIG (Industriewerke Genf) gross genung ist, um die Energiemengen erwartet von ein EGS-Pilotanlage zu brauchen. Weitere Energie-Studien haben die wirtschaftlichen Vorteile gezeigt, wenn eine geothermische Quelle mit einer Gasturbinenanlage kombiniert wird.Andere StandorteTessin: Den zuständigen Stellen der Stromproduktion im Kanton Tessin wurde eine Machbarkeitsstudie im Gebiet Locarno Magadino vorgeschlagen.Zentralmassive: Auch im Alpenbereich, der geothermisch nicht sonderlich attraktiv erscheint, deuten erst Studien darauf hin, dass auch dort ein beträchtliches Potential vorhanden sein könnte. Eine Studie im Bereich Haslital ist in Bearbeitung.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:


Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Hopkirk,Robert
Häring,Markus O.
Zugehörige Dokumente