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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
41038
Projekttitel
Motor Challenge Programm drive

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0081;F-Elektrizitätstechnologien & -anwendung
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Motor Challenge Programm drive
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Das Pilotprojekt zum Motor Driven Systems Challenge Programm (kurz Motor Challenge Programm MCP) der EUKommission (DG Transport and Energy), konnte im zweiten Jahr die vorgesehenen Ziele weitgehend erreichen. Dokumentationen technischer Hilfsmittel zur Effizienzsteigerung bei elektrischen Antrieben wurden in den 12 Ländern zusammengetragen. Die Teilnahmebedingungen für MC-Partnerschaften wurden nach Bereichen (Antriebe allgemein, Pumpen, Ventilatoren, Druckluft, Management-Politik) in Modulen zusammengefasst und mit fachlichen Hinweisen ergänzt. Auch die Ziele der schweizerischen Teilnahme für 2002 wurden erreicht; insbesondere konnten zwei Industriebetriebe mit motorischen Verbrauchsschwerpunkten für die Partnerschaft gewonnen werden.In erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Energieagentur der Wirtschaft EnaW konnten in der Schweiz mehrere interessierte Firmen gefunden werden, wovon zwei sich zur Teilnahme entschlossen: ein Lebensmittelproduzent sowie ein chemischer Grossbetrieb (Zellulose). In beiden Betrieben wurde ein Audit ("Grobanalyse") durch Fachleute des Schweizer Motor Challenge Teams durchgeführt, um die für Effizienzmassnahmen interessantesten Bereiche und entsprechende MCP-Module zu bestimmen. Beide Firmen stellen nun einen Partnersantrag zu den Modulen Antriebe (Lebensmittel) bzw. Antriebe und Pumpen an die EU-Kommission.Zur Zeit wird von der EU-Kommission und der Projektleitung die Überführung des Pilotprojekts in ein reguläres Motor Challenge Programm vorbereitet, welches im Februar 2003 lanciert werden soll. In Erarbeitung befindet sich auch ein Einführungs- und Förder-Programm der deutschsprachigen Länder D-A-CH, welches vorerst für den Anwendungsbereich "Pumpen in der chemischen Industrie" Informationen und Anreize zur MCP-Partnerschaft bereitstellen will. Die D-A-CHInitiative wird im Rahmen eines neuen BFE-Projektes weiterverfolgt.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Schweizerische Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E.
Gloor Engineering
SEMAFOR Informatik + Energie AG

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Nipkow,Jürg
Gloor,Rolf
Tanner,Ronald
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Das Pilotprojekt zum europäischen Motor Challenge Programm (MCP) der EU-Kommission (DG Transport and Energy) sollte einerseits fachliche Voraussetzungen für die spätere Programm-Durchführung schaffen, aber auch die schwierigen Phasen der Kontaktnahme mit Industriefirmen sowie der ersten Energieanalysen (Audits) erproben. Die Schweiz nahm an diesem Pilotprojekt teil, welches im Frühling 2001 gestartet wurde und bis zum Abschluss mit der Lancierung des eigentlichen Motor Challenge Programms (MCP) im Februar 2003 zwei Jahre dauerte. Ziele des Motor Challenge Programms sind insbesondere die Bewusstseinsbildung bei Industrie-Topman_agern zu Energiefragen bei Antrieben, deren folgerichtiges Engagement in Effizienz-Aktivitäten im eigenen Unternehmen und in der Teilnahme als MCP-Partner. Das MCP bietet dazu fachliche und organisatorische Unterstützung.Die fachlichen Schwerpunkte im Motor Challenge Programm liegen auf den drei Systembereichen Druckluft, Pumpen und Ventilatoren sowie ? systemübergreifend ? Antriebe/Steuerungen (Drives). Zusätzlich wurde ein Schwerpunkt "Management-Politik" bearbeitet, um energiebezogene Managementkonzepte besonders anzusprechen. Zu jedem Schwerpunktbereich wurde ein "Modul"-Dokument mit technischen Hinweisen zur Effizienz sowie einem vertraglichen Teil (Partnerschaftsantrag) geschaffen. Unternehmen können sich entweder als Partner (Anwender von Antrieben) oder als Endorser (Unterstützer, also Anbieter, Planer etc. von Antriebssysteme) im Programm engagieren.In erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) konnten in der Schweiz mehrere interessierte Firmen gefunden werden, wovon zwei sich zur Teilnahme entschlossen: ein Lebensmittelproduzent sowie ein chemischer Grossbetrieb (Zellulose). In beiden Betrieben wurde ein Audit ("Grobanalyse") durch Fachleute des Schweizer Motor Challenge Teams durchgeführt, um die für Effizienzmassnahmen interessantesten Bereiche und entsprechende MCP-Module zu bestimmen. Beide Firmen stellen einen Partnerschaftsantrag zu den Modulen Antriebe (Lebensmittel) bzw. Antriebe und Pumpen an die EU-Kommission. Die Ergebnisse des europäischen Pilotprojekts sind beeindruckend: In den 11 Ländern wurden 18 Unternehmen mit über 3'200 Beschäftigten untersucht. Insgesamt wurden 62% der in diesen Betrieben installierten Motoren abgedeckt (fast 5'000), welche 96% der installierten Leistung (fast 800 MW) und 51% des Jahres-Elektrizitätsverbrauchs (140 MWh) beanspruchten. Aus den Audits resultieren folgende Massnahmenpotenziale:Über 18 GWh/a Elektrizitätseinsparpotenzial, mit über 848'000 ? Kosteneinsparung bei einer durchschnittlichen Paybackzeit von 13 Monaten. Davon wurde bei den beiden Schweizer Unternehmen ein beachtlicher Teil von rund 3 GWh/a identifiziert.Um nach dem Abschluss des Pilotprojekts das Motor Challenge Anliegen bzw. die Teilnahme weiterer Unternehmen zu fördern, wird ein Folgeprojekt geplant, welches in erster Linie Informationsverbreitung sowie die Initiierung von Effizienz-Pilotprojekten in Unternehmen bezweckt. Wichtigstes Hemmnis ist nämlich meist die fehlende Information, nebst dem Know-how, wie bzw. mit welchen Fachpartnern das Thema anzugehen wäre.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Arena AG Energie-Alternativen

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Nipkow,Jürg
Zugehörige Dokumente